Dienstag, 18. Oktober 2011

Und täglich grüßt das Murmeltier.

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir die erste Ladung Kosmen vergraben hatten ging es heute nochmal in den Stationswald um den Rest in die Erde zu bringen. Hoch motiviert sind wir morgens aufgestanden und haben unsere Sachen gepackt. Doch als es nach dem Frühstück losgehen sollte mussten wir leider feststellen, dass es kein Wasser mehr gab. Also verzögerte sich unsere Abreise um einige Zeit, da noch Wasser abgekocht werden musste, aus Angst vor den „ecuadorianischen E.coli“.

Außerdem durfte die tägliche Dosis Internet natürlich auch nicht fehlen. INTERNET!!! *quietsch*

Nun ging die Reise aber los durch das beschwerliche Dickicht.

Wir wurden aber auch wie immer mit schönen Anblicken belohnt, hier ein paar Orchideen.

Und nochmal zum Vergleich der Bach den wir überqueren müssen, Sie kennen ihn bisher nur als reißenden Fluss, er kann auch ganz ruhig sein und malerisch aussehen.

Er eignet sich auch prima um abgekochtes Wasser zu kühlen.

Entlang des Weges zeigten sich auch wieder Tiere von ihrer schönsten Seite. Dies konnte Lucas gleich festhalten, da er ja bekanntlich immer die Kamera zur Hand hat.

Dann waren wir wieder da: die Arschloch-Treppe. Hier mal eine realistische Aufnahme, es sind über 400 Stufen unterschiedlicher Höhe, da es in Ecuador keine DIN Norm gibt.

Entlang der Treppe gibt es viele interessante Dinge zu entdecken, weshalb Franca und Kristina alle 20 Stufen Pausen einlegen müssen um Fotos zu machen. Sehen Sie hier das Ergebnis.

Endlich oben angekommen wurden wir von Inspector Bumblebee in Empfang genommen. Er hat fleißig alle Rücksäcke untersucht, besonders interessant war Lucas‘ Rucksack, er scheint nicht hummeltaugliche Dinge zu schmuggeln.

Nach einer kurzen Frühstückspause unter der Plane ging die Arbeit dann los. Lucas war wieder voll im Einsatz. Mit all seiner Manneskraft brachte er den Bohrer in den Boden.

Kristina widmete sich eher leichteren Dingen und sortierte Kosmen.

Trotz Farn im Gesicht ist Lucas in der Lage das Ergebnis seiner Arbeit zu präsentieren.

Und hier noch ein Teamwork-Bild und ein Anderes, um Ihnen unsere Arbeit näher zu bringen.

Der Rückweg war zwar nicht so anstrengend wie der Aufstieg, aber bei über 20°C und wolkenlosem Himmel sind wir anschließend noch in den Rio San Francisco gesprungen. Leider hatten wir nicht damit gerechnet und unsere Badesachen vergessen, das konnte uns aber auch nicht aufhalten.

Lucas hat sogar einen natürlichen Whirlpool entdeckt.

Zum Schluss natürlich noch das Tier des Tages. Heute ist es ein wunderschön gemusterter Käfer geworden.

Wahrscheinlich denken sie jetzt, dass wir uns schon von ihnen verabschieden, aber dem ist nicht so, denn wir waren am kommenden Tag wieder im Stationswald und daher haben wir beschlossen auch gleich von diesem Tag zu berichten.

Es ging wieder in aller Herrgottsfrühe los und diesmal sogar mit frischem sauberem Wasser! Aber dafür waren wir dieses Mal besonders voll bepackt! Wir hatten uns nämlich in den Kopf gesetzt alle Utensilien in den Wald zu bringen. Besonders Lucas hatte hinter seinen vollen Rucksack auch noch den Bohrer geschnallt!

Wie immer wurde auch wieder an der Treppe eine Pause eingelegt. Und Kristina legte bei der Gelegenheit erstmal eine ordentliche Schicht „Alter Mann“ auf, um die Mücken zu vertreiben.

Auch wenn sie damit scheinbar mehr sich selbst in die Flucht schlägt!

Natürlich gab es auf dem Weg nach oben auch wieder jede Menge Tiere zu bestaunen und zu fotografieren. Und das nicht nur weil wir dringend Pausen brauchten ;-)

Aber oben angekommen machten wir uns dann ganz fleißig an die Arbeit. Die verbliebenen Kosmen wurden verbuddelt und mit Streu gefüllt!

Wie am vorherigen Tag waren wir in Rekordzeit fertig und konnten uns auf den Rückweg machen! Am Fluss sahen wir dann noch einen alten Bekannten. Den Inka Jay!

Da er uns aber so bekannt ist hat er es nicht zum Tier des Tages geschafft, sondern diese niedliche Zikade, die wir auf unserem Weg entdeckten!

Und am nächsten Tag ging es nach Loja zum Einkaufen! Mal wieder ein Tag in der Zivilisation…

Unglaublich aber wahr!

Bleiben Sie dran für mehr science in nature!

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