zum ersten Mal seit wir vor einer Woche auf die Station gekommen sind war es an der Zeit mal wieder in die Zivilisation zurückzukehren. Leider verflüchtigte sich in letzter Sekunde unsere Chance mit dem Auto nach Loja zu fahren und so kamen Lucas und Kristina zum ersten Mal in den Genuss des ecuadorianschen Bussystems. Und sie bekamen sofort die volle Dröhnung! Der Bus war wie so oft komplett überfüllt, so dass wir im Gang stehen und uns krampfhaft festhalten mussten. Denn die Fahrgewohnheiten der hiesigen Busfahrer haben doch eher Ähnlichkeiten mit einer Achterbahn als mit dem Deutschen Nahverkehrswesen. Dazu kommt noch, dass es in Ecuador üblich ist während der Fahrt grundsätzlich die Fenster geschlossen zu halten. So dass die Luft so stickig wie nur irgend möglich wird. Wen wundert es da noch, dass auf halber Strecke die gefühlten 10 Kinder (naja, es waren vielleicht 5) in unserem Umkreis anfingen ihr Frühstück auf die unangenehmste Weise wieder loszuwerden. Wir waren mehr als froh als der Bus endlich am Terminal Terrestre ankam und wir die Fahrt ohne Übelkeit überstanden hatten.
Wir nahmen dann auch sogleich ein Taxi ins Zentrum, das an diesem Tag wie ausgestorben war, da der ganze Parque Central abgesperrt war. Als erstes fiel Lucas aber das schicke Motorrad mit der noch viel schickeren Handtasche auf.
Aber der zentrale Platz so ganz ohne hupende Autos und Taxis war auch ein denkwürdiger Anblick!
Auf unserem Plan standen heute gefühlte hundert Dinge, die wir einkaufen mussten und um es kurz zu machen, bis auf Absperrband haben wir alles bekommen und sind sehr stolz auf uns!
Viel spannender war auch unsere Suche nach dem perfekten Restaurant an diesem Tag. In die engere Auswahl kam auf jeden Fall dieses Etablissement!
Aber am Ende haben wir doch wieder den obligatorischen Hotdog gegessen und uns im Anschluss noch ein Eis gegönnt. Nach weiteren Einkäufen gabs dann nochmal eine Pause in diesem tollen Cafe auf einen Saft.
Der letzte Einkaufsstop war dann noch auf dem Markt, wo die letzten Utensilien für Kristinas Geburtstagsfeier am 20.10. gekauft wurden. Avocados und Limetten… jede Menge!!!
Danach ging es dann schwer bepackt zum Busterminal in der Hoffnung wenigstens für die Rückfahrt Sitzplätze zu bekommen. Franca zitterte die ganze Wartezeit am Terminal ob sie nicht doch noch von ihren Plätzen vertrieben werden. Aber sie und Kristina hatten Glück und konnten ihre Plätze behalten.
Auch als der Bus sich immer mehr füllte.
Nur der arme Lucas wurde von seinem Sitz vertrieben und musste stattdessen auf einem Hocker im Gang Platz nehmen. Aber er hatte immerhin sichtlichen Spaß daran!
Den Rest des Tages bereiteten wir uns dann auf die weitere Arbeit im Wald vor, denn am kommenden Tag sollte es ein letztes Mal in den Stationswald gehen.
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!
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