am Dienstag Morgen stellten wir unser Glück ein weiteres Mal auf die Probe. In einem zweiten Anlauf versuchten wir nach Bombuscaro (1000 m üNN) zu kommen. Sie erinnern sich, vor zwei Tagen hatte uns ein Erdrutsch den Weg versperrt.
Unser Fahrer war an diesem Tag Abraham, der ein derart rasantes Fahrtempo an den Tag legte, dass der Rutsch bald unsere geringste Sorge war. (Aber keine Sorge, er weiß schon was er tut!)
Nach erstaunlich kurzer Zeit erreichten wir Zamora! Diese kleine Stadt liegt bereits auf 1000 m Höhe am Rio Bombuscaro und ist wesentlich wärmer als das auf über 2000 m liegende Loja.
Und bald kam auch das in Sicht, was uns vor zwei Tagen die Weiterfahrt unmöglich gemacht hatte: Der Erdrutsch!!!!
Im Vordergrund auch noch mal der Rio Bombuscaro und ein Felsen der aussieht wie der Chimborazo.
Nachdem Abraham uns heile am Eingang des Parks abgesetzt hatte ging es auf in den schwülen Tropenwald. Aber die Wege hier sind wenigstens für die Touristen gut ausgebaut.
Aber es gab auch viele tolle Sachen zu sehen. Als erstes kreuzten wir eine Straße von Blattschneideameisen, die Blätter in ihren Bau transportierten.
Danach entdeckte Kristina eine sehr schicke Wanze.
Und in der Nähe unserer Arbeitsflächen saß dann noch eine hübsche orange Motte.
Von der eigentlichen Arbeit gibt es leider gar keine Bilder, da wir uns so beeilt haben um möglichst schnell fertig zu werden und schnell an den Fluss zu gehen. Aber es ist auch nichts Spannendes passiert. Wir haben wieder eine Testbohrung gemacht und danach Blätter in schwarze Müllsäcke gepackt.
Und da wir so unglaublich schnell und effizient waren konnten wir danach wirklich noch mal runter an den tollsten Fluss der Welt. Sehen Sie selbst!
Kristina musste auch unbedingt noch ein Beweisfoto schießen, dass sie auch wirklich dort war. Leider hat das nicht so ganz funktioniert, denn sie sieht aus als wäre sie sehr schlecht „hineingephotoschopped“
Aber den Schmetterlingen erging es auch nicht besser…
Nach einer kurzen Verschnaufpause am Fluss machten wir uns dann auch schon wieder auf den Rückweg, denn Abraham wartete auf uns.
Ein letzter Blick auf den Fluss.
Und zurück ging es mit reicher Beute im Höllentempo zur Station. Ein durchweg erfolgreicher Tag!
Natürlich darf das Tier des Tages nicht fehlen. Und schon wieder konnten wir uns nicht entscheiden. Daher bekommen sie wieder zwei zu sehen.
Zum einen eine schicke schwarze Wespe. Diese ist aber so sehr dem in der Modewelt so verbreiteten Magerwahn verfallen, dass wir das eigentlich nicht unterstützen wollen.
Daher hier ein weiteres Tier. Eine niedliche kleine Raupe, die ganz entgegen dem Mainstream dichte Körperbehaarung trägt.
Und am Mittwoch stand dann erstmal eine kleine Waldpause auf dem Programm. Es wartet Arbeit auf der Station auf uns.
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!
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