Dienstag, 18. Oktober 2011

Everyday I kratz me less and less!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute ging es in aller Herrgottsfrühe (8 Uhr) auf nach Cajanuma! Wir fuhren zum ersten Mal mit dem großen Auto und hatten Anke, Amanda, Angelica, und Patrizio mit an Bord! Es war also sehr schön gemütlich!

Auf dem Weg nach Cajanuma kamen wir wie immer an der schicken Felsformation in der Nähe der Straße vorbei, die wir ihnen endlich auch einmal präsentieren wollen.

Auf dem Weg nach oben zu unseren Flächen legten wir dieses Mal den Fokus zur Abwechslung nicht auf die Fauna sondern auf die Flora in unserer Umgebung! Vielleicht auch nur, um ein bisschen Pausenzeit zu schinden ;-)

Aber manche Tiere waren auch einfach zu schick um sie zu übersehen. Hier wieder Gruß an Mark zum Thema „keine Makrozersetzer in Cajanuma“

Am Mirador bot sich uns dann ein grandioser Anblick! Strahlender Sonnenschein über den Bergen und ein herrlicher Blick auf Loja!

Nachdem wir wieder im Gestrüpp verschwunden waren ging es an die Arbeit! Es mussten wieder Mesokosmen verbuddelt werden.

Lucas machte sich auch direkt wieder an die Bohrarbeit!

Und Franca befüllte die Kosmen mit Erde und Streu!

Um Ihnen einmal zu verdeutlichen wie hart die Arbeit wirklich ist zeigen wir hier mal Lucas Hände, die inzwischen nicht nur dreckig sondern auch voller Blasen sind.

Eine weitere Arbeitserschwernis suchte uns heute in Form von unglaublich nervtötenden und in Schwärmen auftretenden Bremsen heim, die einem die ganze Zeit um den Kopf schwirrten und zu stechen versuchten. Im Laufe der Zeit wurden unsere Schreianfälle immer lauter und auch die Schutzvorrichtungen nahmen erschreckende Dimensionen an. Hier sehen Sie Kristina bei ihrem verzweifelten Kampf!

Dennoch blieb der Spaß nicht auf der Strecke. Kristina versuchte die schicke Vegetation ins Bild zu bekommen, wurde jedoch von Lucas daran gehindert, der mit dem Ausruf „Foto-Bomb“ einfach von hinten ins Bild sprang!

Weitere Fotoexperimente von Kristina beliefen sich zum Beispiel darauf, durch das rote 4 mm Netz hindurchzuknipsen. Mit interessantem Resultat!

Am Ende war aber doch die ganze Arbeit trotz störender Fliegen und lustiger Ablenkungen geschafft und Kristina hüpfte erfolgreich den letzten Bohrer in den Boden!

Wieder ein absolut erfolgreicher Tag! Was war auch sonst zu erwarten bei einem derartigen Traumwetter und einer so motivierten Truppe!

Das Tier des Tages ist heute allerdings eher ein Untier des Tages. Es ist eine der Fliegen, die uns an diesem Tag fast um den Verstand gebracht hätten.

Und wenn es morgen wieder nach Cajanuma geht werden wir die von uns erschlagenen Fliegen sammeln und Ihnen als Beweis mit Foto präsentieren!

Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!

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