am Donnerstag war es dann wieder an der Zeit in den Wald aufzubrechen!
Aber bevor der Bericht losgeht, erstmal eine kleine Vorbemerkung. Im Ursprünglichen Zeitplan war es vorgesehen gewesen, bereits am Mittwoch in den Wald zu gehen. Da wir an diesem Tag aber vom Geräusch prasselnden Regens geweckt wurden setzte sich Franca an den Rechner, schob ein paar Termine hin und her und verkündete dann, dass es schlechter ja nicht mehr werden konnte und dass der Waldtag auf Donnerstag verschoben wird! Im Endeffekt die beste Entscheidung, die wir treffen konnten, denn am Donnerstag morgen hatten wir strahlenden Sonnenschein!
Zum ersten Mal mussten Makrofauna-Proben genommen werden! Und so machten wir uns mit den großen Rucksäcken auf den Weg um jede Menge Erde aus dem Wald zu schleppen!
Auf dem Weg entlang des Camino Canal entdeckten wir schon das erste tolle Tier des Tages. Einen Schmetterling mit durchsichtigen Flügeln!
Unter der endlosen Treppe angekommen wurde wie immer eine kleine Verschnaufpause eingelegt…
und danach begann wieder der bei allen beliebte Anstieg! Franca und Tobi haben diesmal übrigens die Stufen gezählt und sind auch 429 bzw. 406 gekommen…
Oben angekommen genossen wir die Aussicht durch das Blätterdach auf die nahe liegenden Berge.
Dann ging es los an die Arbeit!
Aber haben wir auch alles dabei war wir brauchen?
Plastiktüten – Check!
Spaten/Schaufel – Check!
Na dann kanns ja los gehen! Auf zum fröhlichen Buddeln!
Und ab mit dem Material in die Tüten!
An diesem Tag ging das Proben nehmen wirklich schnell und wir waren zu recht stolz auf unsere Leistung!
Und das obwohl der Boden teilweise nicht wirklich dazu geeignet war Proben zu nehmen. Sie müssen nämlich wissen, der Boden hier ist nicht immer das wonach er aussieht. Manchmal handelt es sich auch nur um eine Akkumulation von Streu über einem Geflecht aus Wurzeln. Und das ist dann nicht gerade sonderlich stabil…
An der Stelle, die wir ihnen jetzt zeigen, wollte Tobi eine Probe nehmen, aber diese fiel einfach nach unten durch…
Eine sehr unterhaltsame Entdeckung dieses Tages war diesmal kein Tier, sondern ein Teil eine Palme! Die Oberfläche dieses Palmenstücks war so weich, dass Linda und Tobi sich nicht zurückhalten konnten damit zu kuscheln!
Aber auch als Hut war dieses Naturprodukt sehr gut einzusetzen und ungemein kleidsam!
Im Inneren des Ganzen fanden wir dann sogar noch eine Schar sehr platter und schnell rennender Rüsselkäfer, die großes Unterhaltungspotential besaßen.
Der Wald hielt jedoch nicht nur nette Überraschungen für uns bereit. Als wir uns auf den Rückweg machen wollten, hielt der Wald Tobi einfach an den Haaren fest und wollte ihn nicht gehen lassen.
Und dabei ist Tobi doch so ein lieber Kerl… sehen sie nur, wie unschuldig er mit seinem Spaten dasteht…
Als wir den Wald wieder verließen und zurück zur Station gingen schien immer noch die Sonne!
Um zur Station zu kommen nahmen wir dieses Mal nicht die Tarabita (Seilbahn) sondern gingen durch den Fluss. Während Tobi einfach mit Schuhen durchs Wasser stapfte (und dabei einen nassen Fuß bekam) zogen Franca und Linda ihre Schuhe aus… im Endeffekt vielleicht auch nicht die beste Lösung, denn bei den spitzen Steinen im Flussbett war die Überquerung mit großen Schmerzen verbunden. Gut, dass Tobi der Gentleman zurückkam und Linda über die reißenden Fluten half.
So brachten wir alle Proben erfolgreich zur Station und konnten den Rest des Abend entspannen!
Natürlich dürfen wir aber das Tier des Tages nicht vergessen. Hier sehen sie eine Schmetterlingshafte, die Linda im Wald entdeckte.
Am nächsten Tag stand dann wieder Laborarbeit auf dem Plan und die Makrofaunaproben wurden eingesetzt.
Das Beste an diesem Labortag war jedoch ein kleines Tier, dass Tobi mit ins Büro brachte!!!
Der kleine Andro wurde von Abraham mit auf die Station gebracht und natürlich von allen erstmal ausgiebig geknuddelt! Nach ein paar Tagen nahm Abraham den kleinen zwar wieder mit zu sich nach Hause, aber das war wirklich ein Besuch über den sich alle gefreut haben!
Am Samstag ging es dann wieder auf in den Wald und diesmal hoch auf 3000 m… also seinen sie gespannt!
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr sience in nature!
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