heute Morgen begrüßte uns die Sonne über dem Tal des Rio San Francisco, als wir extra früh aufstanden um nach Cajanuma zu fahren.
Auf 3000m Höhe mussten wir heute wieder alles Numex-Flächen beproben. Deshalb fuhren wir um 8 Uhr mit dem Auto los in wolkenverhangene Höhen.
Nach 1,5 Stunden Fahrt waren wir auf dem Parkplatz des Cajanuma-Eingangs des Podocarpus Nationalparks. Von hier aus sollte es zu Fuß weiter bergauf gehen.
Aber bevor wir losmarschierten fand Linda noch einen Rüsselkäfer, der dringenden fotografiert werden wollte.
Danach hieß es: Vamos arriba companieros!
Und höher...
...und höher...
...und höher!
Bis wir das Mirador (Aussichtspunkt) erreicht hatten.
Hier genossen wir erstmal die grandiose Aussicht.
Diese wollen wir ihnen natürlich nicht vorenthalten.
Nachdem alle möglichen Perspektiven fotografiert waren wurden die Rucksäcke wieder umgeschnallt. Und auf gings zu den Versuchsflächen!
Dazu mussten wir allerdings erst über den Bergrücken laufen. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Gradwanderung!
Tobi fand es jedenfalls klasse.
Linda wäre beinahe abgestürzt (Naja, so dramatisch war es nun auch wieder nicht, es war genug Grünzeug da um den Sturz abzufangen...)
Tobi musste sich natürlich weiterhin als Fotojournalist betätigen und alles im Bild fest halten.
Besonders die schönen Pflanzen und die tolle Nebelstimmung. Hier ein paar ausgewählte Bilder:
Als wir die Plots endlich erreicht hatten hieß es runter vom Grad und abtauchen ins Dickicht!
Dort war es durch den nächtlichen Regen extrem verschlammt… was das Vorankommen nicht einfacher machte!
Inzwischen hatte es leider auch angefangen zu regnen. Daher musste sich die ganze Mannschaft in wasserdichte Kleidung hüllen. Während Linda und Tobi in herrliche Tarnfarben gekleidet waren…
…sah Franca aus wie ein Pfeilgiftfrosch…
Die Plots zu finden war auch eine ganz schöne Herausforderung. In dem dichten Geäst konnte man leicht verloren gehen.
Oder vom Wald gefangen werden!
Aber auch schicke Tiere waren hier zu finden. Wie diese tolle Spinne mit Dornen auf dem Opistosoma!
Nach endlosen Stunden des Kletterns, Stolperns, Kopfstoßes und Schlammkriechens hatten wir endlich alle Proben beisammen und waren sogar halbwegs in unserem Zeitplan geblieben.
Aber geschafft waren wir doch alle ziemlich….
Zum Glück wartete unten Robert mit dem Auto auf uns und brachte uns zurück zur Station, wo sogar noch lauwarmer Auflauf auf uns wartete.
Ein anstrengender aber gelungener Waldtag lag hinter uns.
Eins darf natürlich nicht fehlen. Das Tier des Tages!
Es handelt sich heute um eine gigantische Schnecke, die Franca kurz unterhalb des Miradors gefunden hat. Und da soll noch einer sagen auf Cajanuma gäbe es keine Makrofauna…
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!
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