nach gefühlten 1000 Stunden Flug mit ununterbrochenem Babygeschrei kamen wir endlich in Guayaquil an! Inzwischen war es auch in Ecuador gerade dunkel geworden (7 Stunden Zeitunterschied sind schon ne Hausnummer…) Uns empfing eine schwüle Tropennacht!
Mit dem Taxi ging es dann auf zum Hotel Rizzo, direkt neben dem Iguanapark
Nach einer schweißtreibenden Nacht (selbst ein Bettlaken war schon zu viel Decke…) und einer mehr als nötigen Erfrischungsdusche am Morgen, machten wir uns auf zu den Iguanas in den Park.
Auf diesem Bild sehen Sie übrigens zum ersten Mal Tobi, das dritte Mitglied der Truppe.
Die Leguane waren auch noch etwas verschlafen und lagen träge im ganzen Park herum. Hier ein verliebtes Leguanpärchen auf den Stufen eines Denkmals.
Linda bei der näheren Kontaktaufnahme mit den Reptilien…
Und der wahrscheinlich coolste Schlafplatz der Welt: auf der Krone eines kleinen Baumes
Danach ging es weiter zur Flusspromenade dem zweiten und für uns letzen sehenswürdigen Ort in Guayaquil.
Dort war ein Polizist mit der ungemein wichtigen Aufgabe der Fernglaskontrolle beschäftigt… vielleicht hielt er aber auch nach Flusspiraten ausschau.
Und Franca bestaunte ein Denkmal von Simon Bolivar! Wir haben übrigens immer noch nicht herausgefunden was der Mann eigentlich getan hat und warum in jeder Stadt mindestens ein Platz nach ihm benannt ist… man sollte das mal googlen…
(haben inzwischen dank Wikipedia folgendes herausbekommen: Simón Bolívar führte die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung gegen die spanischen Kolonialherren in den heutigen südamerikanischen Staaten Venezuela, Kolumbien, Panama, Ecuador, Peru und Bolivien an. Das erklärt natürlich seine ständige Präsenz... )
Die Hitze hatte bereits spuren bei uns hinterlassen und so war es höchste Zeit mit dem Bus ins Hochland nach Cuenca aufzubrechen.
Dort quartierten wir uns im wunderschönen Hotel Cuenca in Cuenca ein und bekamen zu unserer Überraschung die Suit!!!!!
Die auch von innen hielt was das Türschild versprach!
Nach kurzer Erholung ging es sofort auf Erkundungstour durch die Stadt!
Wir besuchten auch wieder das Panamahutmuseum. Schließlich ist Cuenca der Geburtsort der Panamahüte.
Und weiter ging es durch die Straßen zur berühmten Kathedrale mit den blauen Kuppeln. Auf dem Weg dorthin machten wir Bekanntschaft mit einem kleinen Hund.
Die Kathedrale ist zwar sehr imposant, aber wer ein echter Biologe ist, der interessiert sich mehr für den riesigen Falter am Wegesrand. Es folgte ein ausgedehntes Faltershooting:
Nach solch einem tollen Erlebnis bedurfte es erstmal einer Stärkung. Durch Zufall landeten wir in einem kleinen aber einmalig gemütlichen Mexikanischen Restaurante, in dem wir super leckere Enchilladas aßen und Linda und Tobi ihr erstes original Pilsener (Ecuadorianisches Bier) tranken.
Nach dem Essen ließ sich Tobi erstmal seine Stiefel putzen. Was der Mann mit äußerster Sorgfalt erledigte. Und das für nur 55 Cent (Dollar-Cent!!!!)
Natürlich mussten wir auch noch runter an den Fluss, der durch Cuenca fließt. Wegen der Regenzeit war dieser sonst harmlose Bach zu einem reißenden Strom angeschwollen.
Am anderen Ufer entdeckten wir dann noch einen Markt und eine Bühne mit Livemusik, in Cuenca war nämlich gerade ein Fest.
Tobi schloss dort auf Anhieb Freundschaft mit einem ecuadorianischen Verkäufer. Und nein, er hat die tolle Mütze/Maske leider nicht gekauft…
Vor unsere Abreise, die uns mit dem Bus weiter nach Loja führen sollte, machten wir natürlich noch das obligatorische Foto auf dem Sofa im Hotel Cuenca. Hier sehen Sie also zum ersten Mal das ganze Team Ecuador Frühjahr 2011 komplett. Von Links: Tobi, Linda und Franca
Natürlich darf aber auch das Tier des Tages nicht fehlen. Und das ist diesmal eine gemalte Maus an einer Hauswand in Cuenca.
Und im nächsten Bericht erfahren Sie mehr von unsere Fahrt nach Loja, die nicht ganz so reibungslos verlief wie geplant.
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!
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