endlich war es soweit, ein neuer Wald wollte von uns erobert werden. Es ging auf nach Bombuscaro (auf 1000 Meter üNN hinter Zamora gelegen). Aber um erst einmal dort hinzu gelangen stand eine Fahrt mit dem „Rasenden Tati“ an.
Als wir ankamen hatten wir herrliches Wetter und so machten wir uns frohen Mutes auf den Weg. Erster Zwischenstopp: Eingangsschild zum Park. Leider war es nur für Ecuadorianische Parkbesucher genormt.
Unsere erste Begegnung mit einer uns unbekannten Tierspezies. Termiten.
Hier ein paar Eindrücke der lokalen Fauna.
Auf dem Weg zu den Flächen konnten wir mehrfach soziale Spinnen in ihren ausladenden Gespinsten beobachten. Leider waren die Guten etwas kamerascheu, weshalb es keine guten Aufnahmen von ihnen gibt:(
Nach einiger Zeit hieß es von Franca: „So und da sind die Flächen.“ Dabei zeigte sie den Steilhang hoch in den Wald. Dementsprechend fielen die Bilder unseres Aufstiegs auf.
Nichts ahnend sammelten wir die Litterbags ein, als uns plötzlich ein kalter Schauer über den Rücken lief: ein heftiger Regenschauer ereilte uns.
Steffi und Garvin konnten es kaum fassen - nicht schon wieder Regen! Die Begeisterung stand ihnen ins Gesicht geschrieben.
Nichtsdestotrotz kämpften wir uns weiter durch den tropischen REGENwald.
Nachdem die Arbeit geschafft war, unternahmen wir einen kleinen Ausflug durch das Trias, mit riesigen Farn. Nur Dinos waren nicht zu sichten.
Dafür haben wir eine sehr tolle Spinne mit Ei-Ballen gefunden. Sie hat es jedoch nicht zum Tier des Tages geschafft.
Sie blieb auch nicht die einzige tierische Entdeckung. Zumindest die Wohnanlagen anderer Waldbewohner kreuzten unseren Weg. Das Netz der gemeingefährlichen Blattfangspinne, und die Erdhügel der großen Blattschneiderameisen.
Reiseleiterin Franca führte die Neulinge zu den nächsten Attraktionen. Zum einen der sehr schöne Fluss Rio Bombuscaro, mit eingeschobener Essenspause....
… Sowie der spektakuläre Wasserfall „Poderosa“, inkl. Fotosession vor Wasserfallkulisse.
Einen weiteren kurzen Regenschauer nutzen wir für ein Gruppenfoto.
Mit diesen Eindrücken machten wir uns auf den Rückweg.
Dabei entdeckten wir eine Ansammlung von Schmetterlingen...
...die Steffi für ihren Disney-Moment nutzte.
Franca war derweil damit beschäftigt, Geißelspinnen aus Erdlöchern zu angeln (siehe Blogeintrag, Herbst 2009).
Leider war das Unterfangen nicht von Erfolg gekrönt. Lediglich ein verlassenes Wespennest konnten wir ausfindig machen.
Ein abschließender schöner Ausblick...
… wurde gleich noch für weitere Fotos genutzt....
… auch wenn es Garvin an der nötigen Motivation mangelte.
Und zum Abschluss eines leider verregneten, aber dennoch sehr schönen Tages in Bombuscaro noch das Tier des Tages:
ein Black-Chested Buzzard Eagle
In diesem Sinne.
Unglaublich aber wahr.
Bleiben sie dran für mehr science in nature.
Wuah, die Spinnenfotos sind echt eklig!! Könnt ihr nicht mal ein paar Tiere mit Fell fotografieren? Affen? Raubkatzen? Bären? Wegen mir auch Pinguine? Menno :-)
AntwortenLöschenIch finde die Spinne hätte den ersten Platz verdient! :-) ...außdem ist sie doch ganz schön haarig, dass kann man quasi als "Fell" durchgegen lassen!
AntwortenLöschenLG
Doro