Samstag, 16. Oktober 2010

3 Biologen, 2 Hunde und 1 nasser Fuß

Hallo liebe Leserinnen und Leser,


nach endlosem Warten und gefühlten tausend Jahren durften wir endlich die Station betreten, aber nur Tagsüber und nur nach Anmeldung... aber immerhin!

Steffi bewunderte als erstes die wunderschöne Gummistiefelkollektion neben dem Trockenraum.  

Eigentlich war es ja der Plan gewesen sofort mit dem Aufbau der exquisiten Modified-Kempson-Extraktoren (umgedrehter Mülleimer mit Schweineaufzuchtlampe, sie erinnern sich sicher...) aufzubauen. Dazu hätten wir aber die Sala (Seminarraum bzw. unser "Labor") betreten müssen. Dies war aber unmöglich, da Felix den Schlüssel hatte und sich gerade mit seiner Familie beim Sonntagsspaziergang am Fluss befand. Das Fenster auf der Rückseite, durch das Doro und Franca früher schon mehrfach eingestiegen waren, war inzwischen auch repariert worden, weshalb uns nichts anderes übrig blieb als zu warten... und zu warten.... und zu warten...

Der größte Lichtblick in dieser Situation war Rocío, die uns alle herzlich begrüßte und sofort einen Tee machte.

Während wir warteten, hatten wir außerdem die Gelegenheit uns mit den vierbeinigen Bewohnern der Station vertraut zu machen. Neben den altbekannten Hundis (Oso, Ranya und Moniequa) gibt es inzwischen noch zwei neue Köter auf der Station. Coco und sein kleiner Bruder Che! Vor allem diese beiden haben uns mit ihren Raufereien sehr gut unterhalten


Coco sorgte außerdem mit seiner etwas eigenwilligen Zahnstellung für Erheiterung.

Nach endlosem Warten und Hunde streicheln, war es dann aber endlich so weit. Wir konnten in die Sala und unser hochwissenschaftliches Arbeitsgerät instalieren.  


Fazit: Alles ist intakt und die Extraktoren leuchten!!!


Nun waren wir allerding um einiges schneller feritg als erwartet und beschlossen daher, den Rest des Tages noch zu nutzen um den Rio San Francisco zu erkunden.


Dies war auch über weite Strecken trockenen Fußes möglich. Steffi und Franca war dies allerdings nicht genug, denn sie hatten sich in den Kopf gesetzt, den Fluss noch einmal zu überqueren um einen besonders gemütlich aussehenden Stein zu erreichen.

Hier die Bilderserie zu ihrer Klettertour:

"Aaaah die Steine sind rutschig!!!"

"Spiderwomen"

"Da ist eine Höhle!!"

"Endlich ist der perfekte Sitzplatz erreicht!"

"Die Steine sind immer noch rutschig"

Diese Kletterpartie haben die beiden sogar unbeschadt überstanden. Erst auf dem Rückweg zur Station als wir alle die Schuhe schon wieder angezogen hatten, fiel Steffi ins Wasser... Fazit Steffi: "Nasser Fuß aber ein wirklich schöner Fluss..."


Und zum Abschluss dieses Schönen Tages fanden wir auf der Station noch ein sehr beeindruckendes Tier des Tages.

Und am nächsten Tag sollte es dann in den Wald gehen! ENDLICH!!!!!!


Unglaublich aber wahr!

Bleiben sie dran für mehr science in nature!

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