am Tag nach unserem Eroberungsfeldzug nach Cajanuma machte sich Franca zusammen mit Marc (Falter-Marc der Nachfolger von Falter-Flo, nicht zu verwechseln mit Milben-Mark) auf um die Farnflächen zu erkunden und neue Stellen zur Probennahme zu finden.
Als sie zurückkam hatte sie gute und schlechte Nachrichten.
Die Guten: Alle Plots gefunden, wir können Proben nehmen!
Die Schlechten: Es ist sch… steil und mega anstrengend…
genau das richtige für unser Team aus Spitzensportlern ;-)
Und zwei Tage später war es dann soweit! Auf zur Makrofaunaprobenahme auf die Farnflächen. Mit zwei großen Rucksäcken und einem Spaten machten wir uns am ersten Tag ohne Regen, mit wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein, auf den Weg!
Schon von der Straße aus hatte man einen tollen Blick auf die Station.
Dann begann der mühevolle Anstieg und schon nach wenigen Schritten verfluchten wir die brennende Äquatorsonne, die wir uns in den vorherigen Wochen immer gewünscht hatten…
Bei jeder Möglichkeit suchten wir Zuflucht im Schatten um wieder ein wenig zu Atem zu kommen. Hier sind wir in einen Plot mit Pinus (Kiefern) geflüchtet!
Dann waren endlich die ersten zu bearbeitenden Plots erreicht. Hier ein paar Eindrücke unseres sonnigen Arbeitsplatzes mit uns bei der Arbeit.
Garvin schwang den ganzen Tag fleißig den Spaten und beschaffte uns echte Top-Proben (Grüße an Christian und Doro)
In der schlimmsten Mittagshitze wurde Garvin dann allerdings von seiner leichten Erkältung übermannt, die Hitze war doch ein bisschen zu viel! So musste Franca für die letzten 4 Proben selbst den Spaten in die Hand nehmen.
Die genommenen Proben wurden dann fein säuberlich in vorher beschriftete Tüten gepackt, die Steffi ebenso wie sämtliches Arbeitsgerät, Foto und Nahrungs- und Wasservorräte fachmännisch verwaltete. Besonders die Zuteilung der Trinkrationen musste genau überwacht werden, da ausgerechnet an diesem Tag auf der Station akuter Wassermangel herrschte…
Diese Machtposition sowie die Hitze des Tages hinterließen jedoch sichtbare Spuren bei Steffi.
„Ich bin der Farn-Gnom. Hihihehehe…!!!“
Auf jeden Fall hatte man von dort oben eine wunderschöne Aussicht und sogar ein paar nette Blümchen waren zu entdecken.
Der Abstieg hingegen gestaltete sich etwas kompliziert, vor allem für Garvin und Franca, die die mit Bodenproben vollgepackten Rucksäcke trugen, war es fast unmöglich das Gleichgewicht zu halten. Franca entschied sich daher direkt für die risikoärmere aber weniger elegante Variante. Sie rutschte den Hang hinunter…
Der wenig ansehnliche Nebeneffekt war ein etwas eingeschlammter Po…
Aber immerhin haben wir es sicher alle nach unten geschafft und auch die Proben sicher auf die Station transportiert.
Wahrscheinlich der sonnigste aber auch härteste Tag, den wir bisher zu überstehen hatten…
Nach so einem Höllentag hatten wir uns erstmal ne Pause verdient! Drei Tage Urlaub standen auf dem Programm. Garvin entschied sich fürs Entspannen auf der Station, während es Steffi und Franca in die Ferne zog.
Unglaublich aber wahr!
Bleiben sie dran für mehr science in nature!
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