und schon saßen wir im Bus! Und vor uns 4 Stunden nonstop Fahrt hoch in die Anden.
Die Zeit musste man sich ja irgendwie vertreiben. Also erstmal die Kameras gezückt und ein gnadenloses Fotoduell gestartet.
Danach erwarb Mark von einem der netten Verkäufer, die alle paar Minuten in den Bus sprangen, zwei geschälte Orangen mit Loch oben drin und nach längerer Beobachtung der anderen Mitreisenden war uns auch klar, wie diese zu verzehren waren. Drücken und saugen, drücken und saugen... oder wie der Molekularbiologe sagen würde; „suck and see“.
Hier vorgeführt von Mark und Franca:
Die Fahrt führte derweil durch die wunderbare Paramolandschaft mit ihren klaren Seen und einsamen Gipfeln (Hach, klingt das schön....kitschig).
Nach anstrengender Fahrt erreichten wir das Hotel... wie hieß es doch gleich?... ach ja... Hotel Cuenca in Cuenca!
Als erstes musste natürlich das obligatorische Gruppenfoto in der schicken Hotelhalle gemacht werden. Leider gestaltete das nicht so einfach wie man meinen möchte...
Erster Versuch, jeder schaut in eine andere Richtung:
Zweiter Versuch, (diesmal versucht der Chef sein Glück als Fotograf). Resultat; alle schauen in die gleiche Richtung... trotzdem ist irgendwas falsch
Dritter Versuch, endlich schauen alle in die gleiche und richtige Richtung.
Inzwischen war es Abend geworden und den musste man ja gebührend ausklingen lassen. Also nutzte Mark seine Ortskenntnis und schleppte uns in die Wunderbar und die war wirklich wunder bar... so mit deutschem Bier, Ketschup und alten Postern und so...
Das unterhaltsamste war allerdings das Billardspiel zu dem Mark uns überredete.
Mark selbst natürlich ganz der Profi (naja, fast) legte vor:
Steffi war sich nicht so sicher ob das eine so gute Idee war:
Franca war hoch konzentriert, genutzt hat es aber nichts... außer bei beängstigenden Glückstreffern.
Steffi probierte es gleich mit Kunstschüssen und fliegenden Kugeln. „Die Gelbe rechts oben, die Blaue links oben. Ist doch ganz leicht!“
Und spät in der Nacht startete dann das nächste Großevent: Synchron-Zahnputzing!
Da wir an dieser Stelle schon mal in unserem gemütlichen Viererzimmer mit dem Bad ohne Privatsphäre (Spalt über der Tür) angekommen sind, muss auch eine weitere Geschichte erzählt werden.
Es trug sich mitten in der Nacht zu, dass Mark das Bad aufsuchen wollte und kurz darauf das ganze Zimmer durch rütteln an der Tür geweckt wurde. Nein, er hatte sich nicht im Bad eingeschlossen. Das wäre auch gar nicht möglich gewesen, denn das Bad war bereits verschlossen... von innen!!!! Wer war Schuld? Die Antwort war klar, da Franca als Letzte das Bad benutzt hatte. Wir konnten die Ereignisse dann soweit rekonstruieren, dass der Verriegelungsknopf durch einen Schlag der Tür gegen die Wand eingerastet war und beim Zuziehen der Tür wurde dieses daher unwiderruflich verschlossen. Der Spalt über der Tür war leider viel zu klein, um nach innen zu gelangen und es war 4 Uhr nachts, also nicht die Zeit um jemanden vom Hotelpersonal zu informieren. Daher machte Mark sich todesmutig auf die Suche nach einer weiteren Toilette im Hotel... und wurde für 20 Minuten nicht mehr gesehen...
Als er endlich wieder auftauchte, erzählte er uns, wie er sich auf der Suche nach einem Lichtschalter durch den gesamten Speisesaal getastet hatte. Der Lichtschalter war nämlich sinnvoller Weise in der Mitte des Raumes an einer Säule angebracht! Aber am Ende hat er es geschafft und auch eine Toilette gefunden, die die ganze Mannschaft dann im Gänsemarsch aufsuchte. Wir können nur froh sein, dass Mark bei seiner nächtlichen Exkursion im Schlafanzug nicht vom Wachpersonal gestellt und erschossen wurde. Leider gibt es keine Bilder zu dieser Geschichte...
Ach übrigens, die unwiderruflich verrammelte Toilettentür wurde am nächsten Morgen mittels einer Büroklammer innerhalb von 2 Sekunden geöffnet...
Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg eine weitere ecuadorianische Stadt zu erkunden. Dieses mal das historische Cuenca.
Das auffälligste Gebäude dieser Stadt ist die Catedral Nueva mit ihren riesigen blauen Kuppeln.
Außerdem ist Cuenca berühmt als Hochburg der Panamahutherstellung. Daher war es verpflichtend das Panamahutmuseum aufzusuchen und dort... na was wohl?... Hüte auf zu probieren.
Steffi trägt den Hut „Vermögende Baumwollfarmerin“:
Während Mark zum Golfcaddy mutierte:
Natürlich haben wir uns in dieser historischen Stadt auch ein ordentliches Maß an Kultur zu Gemüte geführt, wovon wir sie, liebe Leserinnen und Leser, hier allerdings verschonen wollen.
Nur unser „Tier des Tages“ haben wir aus einem Museum entnommen. Es handelt sich hierbei um einen wunderschönen Inkakrug, der nach Garvins Meinung aus der „BUH-Dynastie“ stammt und dazu diente, Weindiebe abzuschrecken!
Unglaublich aber wahr!
Bleiben sie dran für mehr science in nature!
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