Heute sollte es wie angekündigt für das Team Ecuador nach Bombuscaro auf 1000 m Höhe gehen um Markofaunaproben zu hohlen. Es regnete an der Station, jedoch gab es die Hoffnung, dass dies in Bombuscaro anders aussah. In Ecuador ist das Wetter wirklich unberechenbar und kann schon in einigen km Entfernung ganz anders aussehen.
In Bombuscaro angekommen erfüllten sich die Hoffnungen und es ging gut gelaunt bei Sonnenschein zu den Probefläche.
Die Wege in Bombuscaro sind zumindest vor dem Erreichen der Probefläche auch wesentlich einladender als die endlose Treppe des Stationswaldes
Vorbei an kleinen Wasserfällen
Trafen wir nach kurzer Zeit unseren ersten Weggefährten
Dabei waren wir eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem…weswegen jedes Loch in der Sandwand erkundet wurde. Haben Sie eine Idee was wir suchten?
Und endlich nach gefühlten 1000 Löchern…da ist SIE
Doch wir gaben uns nicht zufrieden SIE im Loch zu begutachten und mit Anweisung von Franca, die schon mal bei einer solchen Aktion dabei war, angelte Linda SIE aus dem Loch und…Trommelwirbel… hier ist SIE, eine Amblypyi
Schauen Sie sich bitte ganz genau die weiß bläulichen Polster an den Fangarmen an….
Nach diesem Adrenalinkick machten wir uns an die Arbeit.
Mit dem Spaten wurden an den verschiedenen Probestellen quadratische ca. 5cm dicke Bodenstücke ausgestochen und abgepackt.
Die Arbeit war recht schnell erledigt, so dass auf dem Rückweg noch genug Zeit war einen schönen Wasserfall anzuschauen.
Da der Nationalpark auch für Touristen zugänglich ist, waren wir nicht die Einzigen am Wasserfall…was diese Leute dort machten war jedoch schon etwas merkwürdig. Auf dem großen Stein räkelte sich bei unserer Ankunft eine leicht bekleidete junge Dame, die von einer Gruppe Männer mit einer Kamera gefilmt wurde. Da vielleicht auch Kinder diesen Blog lesen haben wir nur das Kamerateam fotografiert
Nach kurzem Aufenthalt und Touristenfoto von Tobi , entschlossen wir uns einen anderen Badeort aufzusuchen da das Team Ecuador keine Lust hatte Mitdarsteller in dem Film zu werden.
Die passende Badestelle wurde schnell gefunden, der Rio Bombuscaro lädt mit seiner Dschungelschönheit auch wirklich zum schwimmen ein
Naja für Tobi zumindest Linda zögerte noch ein wenig da die Wassertemperatur gefühlte 10 Grad betrug und die Stromschnellen auch nicht so friedlich aussahen.
Nachdem Tobi nach einiger Zeit im Wasser weder ertrunken noch blau angelaufen war traute sie sich schließlich doch.
Nach einiger Zeit wurde es dann doch ein bisschen kalt wie sie vielleicht den Gesichtsausdrücken entnehmen können
Nach dem Schwimmen wurde sich erstmal mit den mitgebrachten Speisen gestärkt und noch ein wenig der Ausblick genossen
Um 16 Uhr war die Zeit für den Rückweg gekommen
Auf dem Parkplatz warteten wir noch auf unseren Fahrer, erschöpft aber zufrieden mit den Rücksäcken voller Dreck
Ein weiterer erfolgreicher Tag lag hinter uns. Und wie immer musste Franca nicht mal die Chefin raushängen lassen, obwohl das Bild den Anschein macht als würde Tobi sich eingeschüchtert vor ihr verneigt.
Eines darf natürlich nicht fehlen, das Tier des Tages. Von Linda mit dem tollen 10 kg schweren "Feldbestimmungsbuch" (Danke an dieser Stelle an Fabi, für das Ausleihen des Buches) als Micrastur ruficollis (Barred Forest-Falcon) bestimmt.
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran Für mehr science in nature.
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