wie Sie ja bereits gehört haben mussten wir unsere schöne Sala für „wichtigere Menschen“ räumen! Aber was soll man tun, wenn man als Hausbesetzer aus seinem Versteck vertrieben wird und sich für 3 Tage unsichtbar machen muss?
Nichts leichter als das! Man fährt in das Aussteigerdorf schlechthin – Auf nach Vilcabamba! Das Tal der Hundertjährigen!
Das Team Ecuador hatte dieses Mal Unterstützung von David (ganz links im Bild) und Falter-Mark, die auch mal ein bisschen Erholung von ihrem stressigen Doktorandenleben gebrauchen konnten!
In Vilcabamba angekommen (sind ja nur 2 Stunden mit dem Bus) ging es weiter mit dem Pickup-Taxi zu unserem Hotel!
Die regelmäßigen Leser kennen das Hotel bereits! Es ist das wunderschöne aber schwer auszusprechende Izcahyluma, das das Team Ecuador bereits im vergangen Herbst besuchte.
Als erstes genossen wir auch dieses Mal wieder die wunderschöne Aussicht von der Terrasse über ganz Vilcabamba!
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten machen wir uns zu Fuß auf den Weg ins Dorf!
Am Wegesrand fanden wir diese schönen mehrstöckigen Blumen, die hier überall blühen und entfernt an Minze erinnern… schon Blöd wenn man keinen Botaniker dabei hat…
Nachdem wir den winzigen Stadtkern erkundet hatten (es ist nur ein Platz)…
… ging es zum Essen zum Mexikaner! Super lecker! Leider waren wir so mit Essen beschäftigt, dass es keine Fotos von unserem Festmahl gibt…
Gestärkt fuhren wir dann zurück in unser Hotel um den Abend an der Bar und bei einer Partie Billard ausklingen zu lassen!
Nach einer erholsamen Nacht stand am nächsten Tag der eigentliche Grund unserer Reise auf dem Programm!
Während Mark und David die extrem gefährliche 4 Stunden Todes-Wanderung machten, wagte sich das Team Ecuador an eine noch größere Gefahr heran (zumindest wenn man Tobi glaubt)! Wir hatten uns eine vier Stunden Reittour rund um Vilcabamba gebucht!
Um 10 Uhr wurden wir von unserem Guide mit einem Pickup abgeholt! Auf der Ladefläche genossen wir den Fahrtwind!
Tobi entdeckte dabei das Tier in sich und ließ wie ein Hund die Zunge im Fahrtwind hängen…
Im Dorf angekommen war es dann so weit! Kurz noch Nachgurten und dann Auf die Pferde –fertig – los!
Leider war unser Guide dieses Mal der einzige mit Cowboy-Hut! Aber davon ließen wir uns den Spaß natürlich nicht nehmen!
Linda, die erfahrenste Reiterin von uns, ritt vorne weg!
Danach kam Franca und weit… weit… dahinter kam Tobi!
Unser mutiger Mann hatte so seine Probleme mit der holprigen Gangart seines Pferdes zurecht zu kommen! Daher ging er meistens im Schritttempo hinter den andern her und holte nur auf wenn Linda und Franca auf ihn warteten!
Nach zwei Stunden machten wir eine Pause, damit die Pferde und auch die Menschen sich ausruhen konnten!
Die perfekte Gelegenheit um Fotos von uns mit unseren Pferden zu machen!
Nach einer halben Stunde ging es dann weiter und wir saßen alle wieder auf! Franca war sehr glücklich mit ihrem Pferdchen!
An einer besonders schönen Stelle machten wir dann noch mal Halt um den Ausblick zu genießen!
Als es weiterging teilte Linda unserem Guide den wohl wichtigsten Satz des Tages mit: „Linda and Franca like rapido!“
Nach dieser denkwürdigen aussage durften die beiden Mädels den Rest des Weges zu ihrem großen Vergnügen in vollem Galopp zurücklegen!
Der arme Tobi sah nur noch ihre Staubwolke und konnte entspannt in seinem eigenen Tempo weiter reiten… zumindest bis der Guide zu ihm nach hinten kam und sein Pferd auf den Po schlug….
Zurück im Stall mussten wir uns von den süßen Pferdchen verabschieden und versuchen mehr oder weniger schmerzfrei auf unseren eigenen Füßen zu laufen… vor allem für Tobi war das nicht so einfach! Zitat:“ Muy mal aqui!“ (hält sich mit leidendem Gesichtsausdruck den Schritt)
Zur Belohnung für die überstandenen Qualen gingen wir danach noch mal zum Essen zum Mexikaner!
Doch die eigentliche Belohnung wartet im Hotel! Linda und Tobi gönnten sich eine entspannende Full-Body-Massage für nur 18 Dollar! Eine sehr gute Investition!
Unseren letzen Abend in Vilcabamba verbrachten wir dann, wieder vereint mit David und Mark, in der legendären Bar Shantas!
Legendär ist diese Bar vor allem wegen ihrem Schnaps mit eingelegten Schlangen!
Und Linda und Tobi kamen natürlich nicht darum herum von dem Gesöff zu kosten! Mit augenscheinlichem „Vergnügen“!
Am folgenden Tag ging es zurück zu Station, aber nicht bevor wir die wunderschöne Poollandschaft bei strahlendem Sonnenschein genossen hatten!
Ein letzter Blick auf den schönen tropischen Garten…
…und ab ging es nach Hause! Denn obwohl es nur noch zwei Tage bis zu unserem Aufbruch von der Station waren blieb noch ein wenig zu tun…
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!
Feliz Cumpleanos Tobi! ...ich wünsch Euch nen guten Abschied und noch schöne Tage in Quito! Liebe Grüße an Euch und an die Leute auf der Station! Hast pronto :-) Saludos
AntwortenLöschenDoro