Samstag, 7. Mai 2011

Kalt und nass und Ninja-Attacken!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Am Mittwoch machten sich unsere Helden zum dritten Mal nach Cajanuma auf, um die letzten Proben zu holen. Wieder 144 Proben unter Zelten, mit und ohne Löcher.

Noch ein letztes Mal an dem Andenbären-Schild vorbei (es ist immernoch unbekannt, was am Ende des Weges auf Wanderer lauert).

Oben bestaunten Franca und Tobias erst einmal die wie immer großartige Aussicht...

… bevor Team Ecuador in die Vegetation abtauchte!

Obwohl es unglaublich kalt und windig war, sprühte das Team gradezu vor arbeitseifer... äh...ja...

Um zu den ersten Zelten zu gelangen musste sich die ganze Mannschaft durch dichtes, nasses Unterholz kämpfen.

Während Tobias die Proben dem Erdreich abrang, maß er mit einem Termometer auch die Temperatur. Nachdem dieses nur 9° C anzeigte wurde ihm gleich noch kälter. Vielleicht hätte er sich doch mehr als ein T-Shirt unter die dünne Regenjacke anziehen sollen... (Wer nicht hören will....) Aber er hatte wenigstens ein Schal-Dingsbums dabei, so das sein Kopf warm blieb.

Nachdem die Hälfte der Proben genommen waren, kam tatsächlich die Sonne raus und mit steigenden Temperaturen stieg auch die Stimmung unserer Helden!

Auch dass sie ein Zelt völlig zersört vorfanden, änderte daran wenig.

Doch um zu den nächsten Zelten zu gelangen mussten sie erst einmal wieder aus dem Unterholz auftauchen.

Dicht unter dem Grad fanden sie auch eine kleine, gemütliche Lichtung, auf der weiches Moos wuchs!

Das wurde direkt ausgenutzt, um in der warmen Sonne zu liegen und die feuchte Kleidung zu trocknen.

Nach dem die Drei wieder etwas wärmer und trockener waren, machten sie sich auf den Weg zu den nächsten Zelten. Da fand Tobias interessant aussehende Blütenstände...

… was man damit wohl anstellen kann...




Zur Strafe wurde Tobias unter die letzten Zelte gejagt. Geschieht ihm aber auch recht...

Das letzte Zelt war sogar noch so gut erhalten, dass Linda ein Foto machen konnte, während Tobias die wohl hoffentlich letzte Probe nahm.

Nach getaner Arbeit verließ Team Ecuador schnell die kalten und modrigen Zelte. Oben auf dem Grad wurde noch einmal die Landschaft genossen,

und eine Kleinigkeit gegessen. Orange... lecker!

Obwohl unsere Helden an diesem Tag sehr schnell arbeiteten, waren sie doch todmüde, als sie am Parkplatz ankamen. Tobi musste sich erstmal auf einer Notpritsche langmachen...

Währden sie auf das Auto, dass sie abholen sollte, warteten, ging Linda auf die Jagd nach dem Tier des Tages, allerdings hatte sie an diesem Tag kein Glück :-(

Erst auf der Station fand sie diesen, bunten wie seltsamen, Falter:

Unglaublich aber wahr!

Bleiben Sie dran für mehr science in nature!

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