Sonntag, 18. April 2010

Stairway to hell

Dienstag um 8 Uhr starteten die Mitglieder der Scheuexpedition ihren ersten Tag im Feld. Zuerst bahnten wir uns den Weg mit der Tarabita über den klaffenden Abgrund in dessen Tiefe sich ein unbändiger Fluss mäandrierte. Die noch strahlenden Gesichter würden sich sobald in ein tiefes Grollen verwandeln.Denn 2 der Mitglieder waren sich den Ausmaßen der Stairway to hell noch nicht bewusst.











Oben angekommen war die Erleichterung dafür umso größer, nur für wie lange?! Sobald machten sich die beiden Jungspunde auf den Weg in den ersten Block.





Krissy leistete den Anweisungen des Chefs erneut keine Folge und musste aufgrund dessen mit mehrfachen Spatenhieben bestraft werden. Strafe muss sein!!! :)

















Als unser Dienstältester wenige Stunden später in ein Schlammloch trat, mussten wir erste Verluste beklagen. Die Schuhsohle der treuen Bundeswehrstiefel bersteten und zeigten somit erste(!!!) Anzeichen des baldigen Ablebens. Mit schwach zuckender Lebensflamme machten wir uns auf den Rückweg. Da hörten die beiden Vorangegangenen plötzlich ein lautes Fluchen einige Stufen hinter ihnen… Was war passiert??? Am Fuße der Treppen angekommen berichtete uns Tobi dann, dass es ihn auf dem steilen Weg nach unten dann endgültig entlatscht hatte. 15 Jahre Bundeswehr kein Problem, 5 Stunden Ecuador, die Latschen waren dahin.







Kurz vor Ankunft auf der Station lauerte ein halbdomestizierter Paarhufer(Pferd) im Gebüsch und machte sich auf den Weg den nahezu zombifizierten Tobi über den Haufen zu rennen, der sich sogleich mit einer Spatendefensivstellung erwehrte. Kurz vor seinem Ziel machte das Hottehü dann doch kehrt und beschloss Tobi zu verschonen und bergzus die Flucht zu ergreifen. Völlig erschöpft, aber mehr oder weniger glücklich kamen wir demnach alle heil auf der Kommandozentrale an und setzten nach einer wohltuenden Dusche die Proben in die Extraktoren ein.





Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein(Vögel aus Kronendach rausflieg und gen Himmel streck). Wir hatten doch tatsächlich unseren Sonderauftrag von Mark vergessen. So machten sich double K(Ch)ris am nächsten Tag im strömenden Regen (ein Gegraller, da schickt man noch nicht mal einen Rostrozetes vor die Tür, sapristi) erneut auf den Weg gen stairway to hell. In 5 Minuten klaubten wir die Streu vom Boden und begaben uns sodann auf den Rückweg.
2 Stunden Weg für 5 Minuten Probennahme… Was macht man nicht alles im Dienste des Herren und für die Wissenschaft!



Abends weihte uns Roman in die Geheimnisse des Hundekehrens ein und Alberto und Silvia versuchten die versteiften Hüften der Europäer in Schwung zu bringen (erfolglos!!!!). Und so lauschten wir Lateinamerikanischer Musi und ergötzten uns am Anblick des dynamischen Duos.







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