unser dritter Feldtag führte uns am vergangenen Samstag auf die Numex Flächen im Stationswald.
Wir erwachten wie so oft in letzter Zeit zu strahlendem Sonnenschein. Die Spinnennetzte in den Zweigen glitzerten im Morgenlicht.
Und Captain Kai machte die Maschinen startklar! Alle Man auf zu NUMEX!
So wanderten wir los in den Wald!
Und an diesem Tag waren wir nicht alleine! Wir bekamen männliche Unterstützung in Form von Kai und Antonin.
Trotzdem waren Dana und Krissy nicht restlos begeistert von der Aussicht schon bald die endlose Treppe erklimmen zu dürfen.
Und das obwohl sich uns auf dem Weg dorthin doch so wunderschöne Aussichten boten.
Als wir erst mal den Camino Zickzack hinter uns gelassen hatten und die Orchideenwiese am Camino Canal erreicht hatten, wurde der Ausblick sogar noch besser.
Kai brauchte auf die Anstrengung erst mal eine Erfrischung: „Aus meinem Sack schmeckts anders!“
Krissy war not amused!
Weiter ging es den Camino Canal entlang in Richtung Treppe.
Aber vor das Ziel hatten die Wettergötter noch einen ziemlich viel Wasser führenden Fluss gesetzt. Den es zu überqueren galt.
Trocken erreichten wir alle das andere Ufer und machten uns auf zur letzten Etappe.
Von hier aus konnte man sogar die Weiden sehen! Ein beeindruckender Anblick…. Offensichtlich!
Und dann lag sie auch schon vor uns! Die Arschlochtreppe in ihrer ganzen Hässlichkeit!
Das schrie erst mal nach einer ausgedehnten Pause.
Nach langen Minuten der Qual, die sich wie Stunden anfühlten, erreichten wir endlich unsere Arbeitsflächen und konnten mit unserem Tagewerk beginnen. Chef Franca teilte uns in Gruppen ein. Gruppe 1: Dana und Franca und Gruppe 2: Krissy, Kai und Antonin…
Man sammle die Litterbags.
Und packe sie in eine Plastiktüte.
Außerdem nehme man noch wunderschöne Bodenproben. Und dabei das Lächeln nicht vergessen!
In Rekordzeit hatten wir unsere Arbeit geschafft und konnten alles in unseren riesigen Rucksäcken verstauen.
Und so ließen wir unseren wunderschönen Arbeitsplatz im Wald auch schon wieder hinter uns.
Und machten uns auf den Weg zurück zur Station. Immer mit Blick auf das herrlichen Weiden-Bergpanorama!
Nur noch über die Tarabita…
Und dann waren wir auch schon wieder an der Station! Völlig erschöpft von den Strapazen an diesem heißen Tag. Da hilft nur eine ordentliche Dusche.
Krissy forderte auch sofort die Kamera ein, da Franca viel zu viel Spaß beim Fotos machen hatte.
Zum Abschluss musste Dana dann noch den Tierpfleger spielen und Kai ordentlich abduschen.
Am folgenden Tag wartete dann wieder Arbeit im Labor auf uns. Und es begann der immer wiederkehrende Kampf mit den zusammenklebenden Tupperdosen.
Auch die Extraktoren leuchten inzwischen schon wieder in der ganzen Sala.
Danach musste Krissy erst mal Dana in die hohe Kunst des Blättersortierens einweisen. Ein ernstes Gespräch war von Nöten.
Draußen präsentierte sich derweil eine sehr seltsame Wettersituation. Während in Richtung Zamora die Sonne schien…
Hing auf der anderen Talseite ein ausgewachsenes Gewitter, dass sich mit Regen und Donner auf uns entlud.
Zwischendurch musste auch noch ein ganz anderes Hindernis überwunden werden. Eine neu gekaufte Eisteeflasche widersetzte sich standhaft sämtlichen Öffnungsversuchen, so dass wir uns nicht mehr anders zu helfen wussten als zur Schere zu greifen.
Mit Erfolg!
Und Trinken konnte man daraus auch noch ganz vorzüglich! Gleich mit eingebautem Nasenschutz.
Am Ende des Tages konnten wir dann auch schon die ersten Früchte unserer harten Arbeit präsentieren. Die ersten Gläschen gefüllt mit Alkohol und kleinen Tieren. Ja, dafür sind wir hier!
Und zum Abschluss jetzt noch das Tier des Tages, weil wir es in den vergangenen Einträgen immer vergessen hatten. Wir präsentieren Jürgen und seinen Freund den Falter.
Am Montag ging es dann schon wieder los in den Stationswald und diese Mal mit einem Spaten im Gepäck!
Unglaublich aber wahr!
Bleiben sie dran für mehr science in nature!






















4 Hiwis, das ist ja purer Luxus!
AntwortenLöschenSchön, dass ihr so viel knipst :)