Samstag, 21. April 2012

Moosmantis, Killerfaultier und Bromelienschlonz

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wie heißt es doch so treffend, aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so ging es am Freitag für uns auf nach Bombuscaro!
Am Donnerstag hatte es geregnet und so hatten wir leichte Bedenken ob wir über den großen Erdrutsch kommen würden. Aber Tati schaffte es mit leichtem Schlingern uns sicher an unser Ziel zu bringen.


Im Wald angekommen kam dann sofort Mister Spaten wieder zum Einsatz und obwohl er sich gegen den Transport wieder gebührend zur wehr setzte war er bei der Arbeit doch sehr fleißig bei der Sache!


Das Klettern durch den Wald war an diesem Tag auch nicht gerade einfach, da der Boden vom Regen der vergangenen Nacht noch sehr weich und rutschig war!


Alleine waren wir an diesem Tag im Wald auch nicht. Auf dem Weg bekamen wir immer wieder Gesellschaft von einem Arbeiter und seinen Pferden, die Holzplanken in die Tiefen des Waldes transportierten.


Bereits auf dem ersten Block hatte Franca einen kleinen Zusammenstoß mit der Wildnis. Sie behauptet ja steif und fest von einem Faultier angefallen worden zu sein, aber es ist doch wahrscheinlicher, dass sie sich mit dem berüchtigten Kopf-ab-carex angelegt hat. Die Spuren am rechten Arm waren auf jeden Fall deutlich zu sehen.


Auf diesen Schock musste erstmal eine leckere Grenadilla (Schwibbelfrucht)  ausgeschlürft werden.


Bei unserer Pause bekamen wir dann noch Gesellschaft von einer niedlichen Moos-Mantis, die sich besonders gut mit Krissy verstand.


Anscheinend wirkt Krissy anziehend auf alle Mantis im Wald, denn nur wenige Minuten später hatte sie schon einen neuen Freund gefunden.


An diesem Tag sollten nicht nur Makrofauna-Proben genommen werden, sondern wir sammelten auch Streu, Moos und Bromelienschlonz aus dem Garvin in Deutschland Tekamöben extrahieren wird. Daher zeigen wir Ihnen hier auch wie man am besten den Schlonz aus einer Bromelie herausholt.
Zuerst wird die Bromelie gepflückt und dabei das herauslaufende Wasser aufgefangen.

                    

So sieht dann das gepflückte Exemplar aus!


Um besser an den Schlonz heran zu kommen und heraus kratzen zu können werden als nächstes alle Blätter von der Bromelie abgeschnitten.


Danach ging es wieder auf in den Wald, wo Dana sofort ein neues Musikinstrument entdeckte, das ecuadorianische Andenhorn.


Krissy war derweil schon wieder mit spatieren beschäftigt.


Nach der letzten Proben und einem kurzen Regenschauer waren wir dann doch auch ziemlich fertig und froh uns endlich auf dem Heimweg machen zu können.


Im Auto auf dem Weg zur Station waren wir dann sofort wieder besserer Laune.


Und genossen die Aussicht auf Zamora und seine Straßen.


Als wir auf der Station in der Sala unser Material auspackten, war dann plötzlich wieder ein alter Bekannter hier. Krissys zweite Persönlichkeit, der kleine Rotzlöffel, der sich uns inzwischen als Jeremy Pascal vorgestellt hat.


Der Samstag sollte dann wieder ganz im Zeichen der Laborarbeit stehen, aber Krissy und Dana bekamen ein Angebot, dass sie nicht ausschlagen konnte. Kai und Antonin wollten ihnen die Weiden zeigen. Ob das so eine gute Idee war?

Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!

2 Kommentare:

  1. Das zweite Bild der Mantis ist ja geil :)

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  2. Was schreibt ihr für einen Blödsinn? Auf den Bildern sieht man Stabheuschrecken und keine Mantiden!

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