wie heißt es doch so treffend, aufgeschoben ist nicht
aufgehoben und so ging es am Freitag für uns auf nach Bombuscaro!
Am Donnerstag hatte es geregnet und so hatten wir leichte
Bedenken ob wir über den großen Erdrutsch kommen würden. Aber Tati schaffte es
mit leichtem Schlingern uns sicher an unser Ziel zu bringen.
Im Wald angekommen kam dann sofort Mister Spaten wieder zum
Einsatz und obwohl er sich gegen den Transport wieder gebührend zur wehr setzte
war er bei der Arbeit doch sehr fleißig bei der Sache!
Das Klettern durch den Wald war an diesem Tag auch nicht
gerade einfach, da der Boden vom Regen der vergangenen Nacht noch sehr weich
und rutschig war!
Alleine waren wir an diesem Tag im Wald auch nicht. Auf dem
Weg bekamen wir immer wieder Gesellschaft von einem Arbeiter und seinen
Pferden, die Holzplanken in die Tiefen des Waldes transportierten.
Bereits auf dem ersten Block hatte Franca einen kleinen
Zusammenstoß mit der Wildnis. Sie behauptet ja steif und fest von einem
Faultier angefallen worden zu sein, aber es ist doch wahrscheinlicher, dass sie
sich mit dem berüchtigten Kopf-ab-carex angelegt hat. Die Spuren am rechten Arm
waren auf jeden Fall deutlich zu sehen.
Auf diesen Schock musste erstmal eine leckere Grenadilla
(Schwibbelfrucht) ausgeschlürft werden.
Bei unserer Pause bekamen wir dann noch Gesellschaft von
einer niedlichen Moos-Mantis, die sich besonders gut mit Krissy verstand.
Anscheinend wirkt Krissy anziehend auf alle Mantis im Wald,
denn nur wenige Minuten später hatte sie schon einen neuen Freund gefunden.
An diesem Tag sollten nicht nur Makrofauna-Proben genommen
werden, sondern wir sammelten auch Streu, Moos und Bromelienschlonz aus dem
Garvin in Deutschland Tekamöben extrahieren wird. Daher zeigen wir Ihnen hier
auch wie man am besten den Schlonz aus einer Bromelie herausholt.
Zuerst wird die Bromelie gepflückt und dabei das
herauslaufende Wasser aufgefangen.
So sieht dann das gepflückte Exemplar aus!
Um besser an den Schlonz heran zu kommen und heraus kratzen
zu können werden als nächstes alle Blätter von der Bromelie abgeschnitten.
Danach ging es wieder auf in den Wald, wo Dana sofort ein
neues Musikinstrument entdeckte, das ecuadorianische Andenhorn.
Krissy war derweil schon wieder mit spatieren beschäftigt.
Nach der letzten Proben und einem kurzen Regenschauer waren
wir dann doch auch ziemlich fertig und froh uns endlich auf dem Heimweg machen
zu können.
Im Auto auf dem Weg zur Station waren wir dann sofort wieder
besserer Laune.
Und genossen die Aussicht auf Zamora und seine Straßen.
Als wir auf der Station in der Sala unser Material
auspackten, war dann plötzlich wieder ein alter Bekannter hier. Krissys zweite
Persönlichkeit, der kleine Rotzlöffel, der sich uns inzwischen als Jeremy
Pascal vorgestellt hat.
Der Samstag sollte dann wieder ganz im Zeichen der
Laborarbeit stehen, aber Krissy und Dana bekamen ein Angebot, dass sie nicht
ausschlagen konnte. Kai und Antonin wollten ihnen die Weiden zeigen. Ob das so
eine gute Idee war?
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!
Das zweite Bild der Mantis ist ja geil :)
AntwortenLöschenWas schreibt ihr für einen Blödsinn? Auf den Bildern sieht man Stabheuschrecken und keine Mantiden!
AntwortenLöschen