nach drei Tagen voller Erholung, Sonne und Pferdchen sind
wir wieder sicher und wohlbehalten auf unserer Station angekommen.
Nach der vielen Arbeit im Feld in den vergangenen Wochen
hatten wir uns einen kleinen Erholungsurlaub in Vilcabamba, dem Tal der
Hundertjährigen, gegönnt.
Sobald wir die Stadt erreicht hatten, ging es auf der
Ladefläche des Taxis zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage. Für Dana war
dies schon der Höhepunkt der ganzen Reise.
Schon viel zu bald hatten wir das Hostal Izhcayluma
erreicht.
Das Begrüßungskomitee erwartete uns bereits im
Eingangsbereich. Eine der kleinen Babykatzen vom vergangenen Herbst war
inzwischen erwachsen geworden und erwartete allem Anschein nach nun selbst bald
Nachwuchs.
Die Gartenanlage und der ganze Hotel präsentierten sich auch wieder in ihrer
gewohnten Pracht.
Wir bezogen unsere Unterkunft und genossen zuerst den
größten Vorzug des Hostal Izhcayluma, das super schnelle und kostenlose
Internet. Die Mädels checkten ihre Mails und Flo spielte „World of Tanks“
(Schöne Grüße an Garvin den Panzergrenadier)
Zum Mittagsessen ging es dann runter in die Stadt. Es gab
leckeren Saft,
Und super Fast-food… darauf hatten wir seit Wochen gewartet.
Alle waren restlos glücklich, so muss Urlaub sein.
Den Nachmittag verbrachten wir dann in der herrlichen
Poolanlage und genossen die Sonne in vollen Zügen.
Zum Abendessen blieben wir in unserem hauseigenen Restaurant mit Blick auf das idyllische Örtchen Vilcabamba.
Abgeschlossen wurde der Abend durch ein ausgedehntes
Billardturnier.
Im Laufe des Abends bekamen wir dann noch Gesellschaft. Nach
getaner Arbeit auf der Station hatte sich Antonin in den Bus gesetzt um uns
noch für einen Tag Gesellschaft zu leisten.
So machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg in die
Stadt zum Höhepunkt unseres Aufenthaltes, dem Reitausflug auf den Berg von
Vilcabamba, den Mandango. So bestiegen wir alle unsere Pferde und dann konnte
es auch schon losgehen. Dana weiß schon genau wo es hingehen soll.


Unsern Guide hätten wir also gar nicht unbedingt gebraucht!
Aber lustig war er ja schon mit seinem Cowboy Hut.
Los ging es durch ein Flussbett, wie in der besten
Marlboro-Werbung.
Und dann hinauf auf den Berg. Immer der Pferdenase nach.
Oben angekommen stiegen wir alle ab und gönnten uns und den
Pferdchen eine kleine Pause.
Für uns war die Erholung jedoch nur von kurzer Dauer, denn
das letzte Wegstück musste zu Fuß zurückgelegt werden.
Immer verfolgt von gefährlichen Kühen, die unser Guide durch
Rascheln mit einer Plastiktüte nur noch weiter anstachelte.
Auf der Bergspitze bot sich uns eine wunderschöne Aussicht
über das ganze Tal.
Der perfekte Ort um in der Sonne zu chillen. (Merken Sie
sich bitte, dass die Sonne schien, wir werden später darauf zurückkommen…)
Zu einem kleinen Fotoshooting mit dem Cowboyhut sagten wir
dann natürlich auch nicht nein.
Auch wenn der Wind versuchte Janine einen Strich durch die
Rechnung zu machen.
Unser Guide musste vor dem Abstieg natürlich noch beweisen
was für ein unglaublich cooler Typ er ist und bestieg den abgestorbenen
Blütenstand eine Agave. Wir waren gebührend beeindruckt.
Erholt bestiegen wir wieder unsere Pferdchen.
Und machten uns auf den Weg ins Tal und zurück in die Stadt.
Mit schmerzenden Pobacken liefen wir wie die Cowboys zum
Mittagessen in unser angestammtes Restaurant. Danach mussten wir allerdings
schon wieder hoch zum Hotel, denn Dana, Krissy und Janine hatten sich für eine
Massage angemeldet und ließen sich ordentlich durchkneten.
Am Abend erwartete Dana und Krissy dann noch eine
unerwartete Überraschung. Ihren Angaben zufolge war es den ganzen Tag bewölkt
gewesen und Sonne hatten wir sowieso gar nicht gesehen. Es hätte also absolut
keinen Grund gegeben sich mit Sonnencreme einzuschmieren. Wie um alles in der
Welt konnte es dann nur passieren, dass die beiden am Abend so rot waren wie
Tomaten? Absolut unerklärlich!!!! (Bitte schauen Sie sich nun noch einmal die
Bilder von unserer Reittour an!)
Vor allem Dana Banana war ordentlich flambiert worden.
Gegen die brennende Haut gab es nur ein einziges Mittel. Auf
zum Pool…
…und rein mit den glühenden Gesichtern!
Krissy war das noch nicht genug Abkühlung und so ging es mit
allen Klamotten und vollem Schwung ab ins kühle Nass.
Den Abend beschlossen wir dann wieder in der Bar bei den
Billardtischen und den gemütlichen Sitzhängematten.
Damit war unser Urlaub leider auch schon beendet. Am
Mittwochmorgen schliefen wir dann noch mal richtig aus und genossen ein letztes
Superfrühstück mit Rührei und Crepes. Danach ging es in die Stadt und mit dem
Sammeltaxi zurück nach Loja und von dort zur Station. Dabei war es kein Problem
zu fünft in ein Taxi zu passen. Die Rückbank war für die vier Mädels
ausreichend und durchaus bequem.
Den Donnerstag verbrachten wir dann noch auf der Station mit
Arbeit in der Sala, was in Anbetracht unseres beträchtlichen Muskelkaters auch
durchaus angebracht war. Aber ein echter Cowboy kennt eben keinen Schmerz.
Am Freitag steht jetzt auch schon unser letzter Feldtag an,
es geht hoch nach Cajanuma! Aber davon berichten wir Ihnen erst im nächsten
Eintrag!
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!

















Bergallergie!
AntwortenLöschen...sehr schön! Das sieht nach einem gelungenen Kurzurlaub aus... lieben Gruß Doro
AntwortenLöschenCool, dass die Katzen noch da sind :)
AntwortenLöschenWow die Aussicht ist ja wirklich der Hammer! Mal eine Sache die ich nicht live gesehen habe :)
AntwortenLöschenUnd ich bin auch gebührend beeindruckt von eurem coolen Cowboy-Guide ^^
Schrissl