zuerst einmal, zur Beruhigung aller, wir sind sehr gut auf der Station angekommen… aber bis dahin war es ein langer und ereignisreicher Weg.
Am Dienstagabend kamen Dana und Krissy ganz luxuriös mit dem ICE nach Frankfurt. Leider hatte der Zug etwas Verspätung aufgrund spielender Kinder, die sich dann doch als Rinder entpuppten. Franca transportierte die beiden dann samt Gepäck in ihrem kleinen Flitzer ins wunderschöne Seligenstadt. Im Airporthotel gabs dann noch lecker Pizza und dann hieß es früh schlafen gehen, da um viertel vor 4 schon wieder der Wecker bimmelte. Mit viel Gepäck brachte uns das Taxi zum Flughafen, wo auch schon die nächste Überraschung auf uns wartete.
Eigentlich wollten wir ja nur schnell unser Gepäck am Iberia Schalter abgeben. Das war wohl nix… Statt Madrid gings dann nach Amsterdam mit Lufthansa und von da aus sollte es mit KLM weiter ins wunderschöne Ecuador gehen. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf der formschönen, holländischen Statue…
…holten wir uns voller Vorfreude über unser Airlineupgrade unsere Tickets am KLM Schalter. Die Frau strahlte uns an und sagte: „Wir haben da eine Überraschung für sie!“ Auf unseren Tickets stand nicht economy sondern business class! Nach Luftsprüngen und einem einfach nicht aus unseren Gesichtern verschwindendem Grinsen machten wir es uns auf den luxuriösen Sitzen gemütlich.
Franca wollte es sich so bequem machen, dass sie sich kurzer Hand einfach das Begrüssungsgetränk über die Hose kippte… Und das alles nur um Danas Jogginghose abzusahnen! (Kommentar Franca: „Gewusst wie!“) Nachdem wir vom Chefstuard persönlich begrüßt wurden und alle Funktionen des Sitzes herausgefunden hatten, kam auch schon das Essen. Auch wenn der Geschmack etwas zu wünschen übrig ließ, sah es wirklich unglaublich schick aus!
Außerdem eignete es sich auch ausgezeichnet als Fechtinstrument, was sich Dana und Krissy nicht zweimal sagen ließen.
Zwischen dem ganzen Essen, den Filmen und einem kleinen Nickerchen in den Massagesitzen genossen wir die Aussicht aus der Business class (natürlich unvergleichbar mit economy).
KLM war so geehrt von unserer Anwesenheit auf diesem Flug, dass sie uns zum Abschied mit einer ganzen Häuserreihe aus Amsterdam beehrten. Zudem war diese auch noch mit Schnaps gefüllt.
Der oftmals schwierige Landeanflug in Quito (einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt) verlief auch ohne Probleme!
Ja, so lässt es sich reisen!
Die Nacht verbrachten wir im Hotel Aeropuerto, wo wir um halb 9 völlig erschöpft ins Bett fielen. Um 3 hieß es dann auch schon wieder aufstehen… So rafften wir uns auf und schleppten unser Gepäck zurück zum Flughafen…
… von wo aus wir dann direkt weiter nach Loja fliegen WOLLTEN! Und ja, wir sagten wollten!!! Zunächst bestaunten wir noch den wunderschönen Sonnenaufgang über den Wolken...
Aber dann kam auch schon eine leider nur auf Spanisch durchgegeben Mitteilung. Mit vereinten Kräften konnten wir den Inhlat erraten: Tame und das Wetter in Catamayo hatten anscheinend etwas dagegen uns nach Loja zu bringen... So mussten wir in Guayaquil zwischenlanden und verbrachten 2 großartige Stunden auf dem Flughafen…
Krissy fand hier eine neue ecuadorianische Freundin (1 Jahr alt und am Dauergrinsen, besonders wenn lustig aussehende Europäer ihr zuwinkten)! Leider waren wir nicht mutig genug ein Foto zu machen, aber der Abschied von ihr fiel schwer!
Beim Wiedereinstieg ins Flugzeug zeigte sich wie großartig der Service bei Tame ist… für gefühlte 10 Meter bei leichtem Nieselregen bekamen alle Fluggäste einen Regenschirm!
Nun konnte aber endgültig der letzte Flug beginnen.
Im Landeanflug bestaunten wir die schöne Landschaft und die vereinzelten Wölkchen, die vom Unwetter übrig geblieben waren.
Nachdem der Taxifahrer, ein Packprofi der noch Konkurrenz sucht, 3 Koffer, 3 riesige und 3 kleine Rucksäcke und 3 Personen im Taxi verstaut hatte (Tetris für Fortgeschrittene), ging es dann endlich Richtung Station (ECSF)! Dana und Krissy bekamen von der Fahrt nicht mehr viel mit, denn die Strapazen der letzten Tage forderten ihrem Tribut.
Und so kamen wir nach Überquerung eines „kleinen“ Erdrutsches wohl behalten gegen Mittag auf der Station an. Inzwischen haben wir uns eingerichtet und eine gemütliche erste Nacht verbracht, heute wird das Arbeitsmaterial aufgebaut! Dazu mehr im nächsten Blog…
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr Science in Nature!



Business-Class fliegen und dann auch noch über das Essen meckern .. tsts
AntwortenLöschenHättet ihr lieber ein Iberia-Sandwich gehabt? :D
Hiermit bin ich ganz offiziell neidisch! Bis auf den unerwarteten Zwischenstopp scheint ihr ja eine ziemlich angenehme Reise gehabt zu haben. Ich drücke euch die Daumen, dass der Rückflug ähnlich bequem wird.
AntwortenLöschenDann aklimatisiert euch mal fix und ab in den Wald.
Wo geht es denn zuerst hin?