Samstag, 21. November 2009

Schönes Wetter im Stationswald!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

erstmal ein kleiner Nachtrag zu unserer letzten Abschütt- und Sortieraktion am vergangenen Donnerstag. Am Ende dieses Tages konnten dann schon die ersten 144 Schnappis (Schnappdeckelgläschen) fein säuberlich für die Heimreise und das Ministerium verpackt werden.


Und auch der zu Beginn noch unübersichtliche Haufen an kleinen Beschriftungszettelchen lichtet sich zusehens:

Am Ende des Tages konnten wir wirklich stolz auf uns sein und freuten uns auf einen hoffentlich trockenen Freitag im Stationswald.
Am nächten Morgen erwachten wir leider zum Geräuch von leise fallendem Nieselregen, der sich während des Frühstücks zu einem echten Schauer auswuchs. Deshalb entschlossen wir uns den Wettergöttern noch eine Frist von 10 Minuten einzuräumen... und kaum zu glauben, danach schien wirklich die Sonne. Irgendwer da oben muss unser Flehen wohl erhört haben...
Also ging es mit der Tarabita wieder über den Fluss und auf zu den Numexflächen:

Nach dem großen Hochwasser von vor einem Jahr ist der Weg am Fluss teilweise schlecht passierbar, aber immerhin gibt es inzwischen ein "Geländer" das das Überqueren des Erdrutsches erleichtert:


Zumal es an dieser Stelle auch ein großes Potential für Spinnenfunde gibt. Leider hatte Stephan an diesem Tag kein Glück:


Und dann ging es wieder auf in den Wald. Hier ein besonders schön mit Epiphyten bewachsener Baum:

Und bei dem strahlenden Sonnenschein den wir hatten waren auch die Blumen nochmal so schön:



Auch die unscheinbareren im Wald, die noch ein wenig feucht waren (macht das Bild nur noch schöner):


Und dann wurden wieder die 5 kleinen Bäche auf dem Weg zu den Numexflächen überquert...


An deren Ufern auch die riesigen Blätter von Cecropia andina zu finden sind:


Dann lag sie wieder vor uns! Ein letztes Mal musste die endlose Treppe erklommen werden:


Oben auf den Numexflächen wartete wieder der schier undurchdringliche Urwald und 30 Litterbags auf uns:


Doch auch andere Zeitgenossen zogen unsere Aufmerksamkeit auf sich. So zum Beispiel diese winzigen aber sehr hübchen Pilze auf einem kleinen Stock:


eine Spinne, die ihr Netz mitten über den Weg gespannt hatte:


Und eine kleine grüne Stabheuschrecke die auf einer unserer Steuproben saß:


Hier auch endlich mal ein Beweisfoto, dass wir wirklich gearbeitet haben. Stephan beim Ausgraben der Wurzellitterbags:

Auf dem Rückweg machten wir dann einen kleinen Umweg durch das mit Geröll gefüllte Flussbett. Eine echte Klettertour und jede Menge Gelegenheiten für Fotos.
Hier auf einem großen Stein mit Felswand im Hintergrung:



Und dann noch am Rand des Flusses vor einem kleinen Wasserfall:


Dann hatten wir aber endlich auch die letzten Litterbags sicher zur Station gebracht und konnte sie auch an diesem Abend noch sortieren und einsetzen. Ein sehr arbeitsreicher aber erfolgreicher Tag.

Sicher haben sie schon bemerkt, dass noch etwas fehlt. Natürlich können wir keinen Blog beenden ohne das Tier des Tages und diesmal gibt es das sogar bewegt und mit Ton.
Eine sehr sehr laute kleine Zikade auf einem Strauch am Camino Canal:



Und im nächsten Blog berichten wir ihnen dann von unserem letzten Ausflug in den Wald nach Bombuscaro.

Unglaublich aber wahr.
Bleiben sie dran für mehr science in nature!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen