Samstag, 14. November 2009

Nachtschicht mit 144 Litterbags!!!!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

erstmal natürlich der Nachtrag von gestern.
Was haben wir denn nochmal gemacht? Ich glaube wir haben es schon verdrängt...
War aber auch ein echt nerviger Freitag der 13.
Wir hatten ja am Vortag die 144 Streudiversitätslitterbags aus dem Wald geholt und die warteten jetzt sehnsüchtig darauf in die Extraktoren gepackt zu werden. Aber vorher gab es noch einige organisatorische Schwierigkeiten, weshalb vor der Arbeit erstmal eine 1,5 stündige Skype-Konferenz mit unserer lieben Chefin Doro abgehalten werden musste. Die uns zum Glück weiterhelfen und die Arbeit erleichtern konnte. An dieser Stelle ein ganz liebes Dankeschön!
Dementsprechend konnten wir nicht wie geplant früh am Morgen schon beginnen, sondern legten erst um halb 12 (kurz vorm Mittag) richtig los und uns wurde dabei schnell klar, dass das eine längere Angelegenheit werden könnte...
Hier ist Stephan noch halbwegs guter Dinge (auch wenn man es ihm nicht unbedingt ansieht...)


So sah schon nach kurzer Zeit unser wunderschöner Arbeitsplatz aus:
(nein, das ist nicht chaotisch, wir hatten den vollen Durchblick... oder so...)


Der erste Grund zum feiern! Der erste Extraktor ist voll und leuchtet! Hurra!!!!
....fehlen ja nurnoch 8!!!!

Und bis die voll waren hat es noch ziemlich lange gedauert und wir waren so im Stress, dass wir die ganze Schufterei nichtmal mehr dokumentieren konnten....
Aber nach endlosen Stunden (im Schnitt eine Stunde pro Extraktor) waren wir endlich fertig!
Und? Was sagt die Uhr?... gleich halb 11!?!?!?! Und es musste ja auch noch aufgeräumt werden....

Am Ende natürlich noch das Tier des Tages: unser neuer ständiger Mitbewohner in der Sala! Eine nette kleine Spinnendame!

Und hier nochmal eine schöne Profilaufnahme von ihrer Schokoladenseite:

So, das wars dann auch schon für diesen Tag. Im Endeffekt sind wir um 12 Uhr nachts völlig fertig aber stolz ins Bett gefallen... denn am nächsten Tag ging es ja nach Loja, also lesen sie gleich weiter...

Unglaublich aber wahr!
Bleiben sie dran, für mehr science in nature!

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