endlich, nach Wochen des Wartens kommt hier der zweite
Blogeintrag des Teams Ecuador Herbst 2012!
Es war für Franca und Lucas ein langer Weg zur Station, aber
wahrscheinlich die schönste und beste Anreise, die man sich nur wünschen kann.
Es begann wieder alles wie gewohnt, mit einem kurzen
Zwischenstopp im Airporthotel von Francas Eltern. Dann ging es mit dem Flugzeug
auf nach Quito. Immer wieder ein erstaunlicher Anblick von Oben.
Von Quito aus ging es dann allerdings nicht direkt weiter
zur Station, sondern die beiden blieben erstmal für einen Tag in der
Hauptstadt, schauten sich ein bisschen in der Altstadt um, sahen Klöster und
Papageien.
Nach einer weiteren Nacht ging es dann endlich los! Nein,
nicht zur altbekannten Station, sondern mit dem Flugzeug hinaus in den
Pazifischen Ozean! Ja, sie ahnen richtig, wie einst schon Charles Darwin
machten wir uns auf zu den verwunschenen Inseln, Galapagos!
Wenn sie jetzt allerdings einen langen Bericht mit vielen
tollen Bildern erwarten, dann müssen wir sie leider enttäuschen, denn wir haben
einfach viel zu viele tolle Sachen gesehen und zu viele Fotos gemacht um uns
hier mit der schlechten Internetverbindung auf wenige zu beschränken, deshalb werden
die Blogeinträge von Galapagos erst ganz am Ende unserer Reise kommen, wenn wir
schon wieder ein Deutschland sind!
Einen kleinen Vorgeschmack gibt es allerdings schon! Also
genießen sie:
Nach einer absolut genialen Woche auf diesen einmaligen
Inseln ging es dann allerdings schon wieder zurück aufs Festland. Die erste
Nacht verbrachten wir noch in Guayaquil im Hotel direkt am Iguanapark, den wir
natürlich auch noch besuchen mussten.
Am Samstagmorgen gings dann direkt weiter mit dem Bus nach
Cuenca, einer viel schöneren Stadt in der es auch viel mehr anzugucken gab. Eine
wunderschöne Altstadt und eine der vielen Kathedralen.
Und ein Besuch im Panamahutmuseum darf in der Geburtsstadt
der Panamahüte natürlich auch nicht fehlen. Anprobieren inbegriffen.
Und man kann aus diesem Material auch noch mehr machen als
nur Hüte!
Am Sonntag stand dann der letzte Teil der Anreise auf dem
Programm! Mit dem Todes-Rennbus of Doom ging es nach Loja, der Fahrer hätte
genauso gut bei der Formel 1 mitfahren können. Aus Angst vor einer weiteren
solchen Busfahrt nahmen wir dann ein Taxi zur Station nur um einen Fahrer zu
erwischen, der die Schallmauer durchbrechen wollte… wir hatten einfach kein
Glück an diesem Tag!
Aber auf der Station präsentierte sich dann alles wieder in
seiner gewohnten Gemütlichkeit, als wäre man niemals weg gewesen. Alle
bekannten Gesichter, sowohl menschliche als auch tierische waren noch zur
Stelle und auch die gemütlichen Zimmer waren schnell bezogen.
Nur unsere geliebte Sala präsentierte sich in einem weniger
einladenden Zustand. Unser ganzer Arbeitsbereich war zugestellt mit einem Berg von
Säcken, die eine immense Menge an Blättern beinhalteten. Wir waren zu geschockt,
um ein Bild davon zu machen. Aber nach einigem Umräumen und dem Aufbau unseres
Materials konnte sich der Raum dann wieder sehen lassen.
Naja, zumindest unsere Hälfte.
Montags stand dann einkaufen auf dem Programm. Es mussten
neue Extraktoren gebaut werden und die dazu nötigen Dinge sind nicht gerade
einfach zu kaufen ohne gute Spanischkenntnisse! Zu unserem Glück gab es einen
Retter in der Not. In Loja trafen wir uns mit Pablo (für alle, die ihn nicht
kennen, Pablo ist unser ecuadorianischer Doktorand, der die letzten Monate mit
uns in Göttingen verbracht hat und erst wenige Wochen vor uns wieder nach
Ecuador gekommen war) Mit seiner Hilfe war der Einkauf ein Kinderspiel und wir
kehrten mit reicher Beute zur Station zurück.
Dienstag war ein reiner Stationstag. Wir bauten unsere
restlichen Extraktoren auf, bekamen noch mal unglaublich hilfreichen und
unterhaltsamen Besuch von Pablo und bereiteten alles für den morgigen Feldtag
vor. Am Nachmittag traf dann auch der dritte Teil unseres Teams auf der Station
ein. Fionn war nach einigen Tagen Urlaub bei seinen Verwandten in Quito nach
Cuenca geflogen und von dort mit dem Bus zu uns auf die Station gekommen. Ihm
wurde dann erstmal alles gezeigt und dann konnte er sich einrichten und unter
die anderen Stationsbewohner mischen.
Für den morgigen Mittwoch steht der erste Feldtag auf dem
Programm. Es geht nach Bombuscaro um endlich mit der richtigen Arbeit zu
beginnen. Und am Donnerstag geht es dann auch direkt weiter mit dem zweiten
Feldtag in Bombuscaro, denn wir müssen uns dieses Mal mit der Arbeit noch mehr
beeilen als gedacht. Warum das so ist, das erzählen wir ihnen beim nächsten
Mal. Zusammen mit Bildern von der Arbeit und dem Leben auf der Station.
Aber erstmal noch das Tier des Tages, eine kleine Echse, die
vor unserer Sala vorbeihuschte.
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!
...mehr Galapagos!!! ;-)
AntwortenLöschenLieben Gruß ans Team! Und Viel Spass in Bombuscaro!