Dienstag, 18. September 2012

Dios Mio!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

endlich, nach Wochen des Wartens kommt hier der zweite Blogeintrag des Teams Ecuador Herbst 2012!
Es war für Franca und Lucas ein langer Weg zur Station, aber wahrscheinlich die schönste und beste Anreise, die man sich nur wünschen kann.
Es begann wieder alles wie gewohnt, mit einem kurzen Zwischenstopp im Airporthotel von Francas Eltern. Dann ging es mit dem Flugzeug auf nach Quito. Immer wieder ein erstaunlicher Anblick von Oben.


Von Quito aus ging es dann allerdings nicht direkt weiter zur Station, sondern die beiden blieben erstmal für einen Tag in der Hauptstadt, schauten sich ein bisschen in der Altstadt um, sahen Klöster und Papageien.


Nach einer weiteren Nacht ging es dann endlich los! Nein, nicht zur altbekannten Station, sondern mit dem Flugzeug hinaus in den Pazifischen Ozean! Ja, sie ahnen richtig, wie einst schon Charles Darwin machten wir uns auf zu den verwunschenen Inseln, Galapagos!
Wenn sie jetzt allerdings einen langen Bericht mit vielen tollen Bildern erwarten, dann müssen wir sie leider enttäuschen, denn wir haben einfach viel zu viele tolle Sachen gesehen und zu viele Fotos gemacht um uns hier mit der schlechten Internetverbindung auf wenige zu beschränken, deshalb werden die Blogeinträge von Galapagos erst ganz am Ende unserer Reise kommen, wenn wir schon wieder ein Deutschland sind!
Einen kleinen Vorgeschmack gibt es allerdings schon! Also genießen sie:


Nach einer absolut genialen Woche auf diesen einmaligen Inseln ging es dann allerdings schon wieder zurück aufs Festland. Die erste Nacht verbrachten wir noch in Guayaquil im Hotel direkt am Iguanapark, den wir natürlich auch noch besuchen mussten.


Am Samstagmorgen gings dann direkt weiter mit dem Bus nach Cuenca, einer viel schöneren Stadt in der es auch viel mehr anzugucken gab. Eine wunderschöne Altstadt und eine der vielen Kathedralen.


Und ein Besuch im Panamahutmuseum darf in der Geburtsstadt der Panamahüte natürlich auch nicht fehlen. Anprobieren inbegriffen.


Und man kann aus diesem Material auch noch mehr machen als nur Hüte!


Am Sonntag stand dann der letzte Teil der Anreise auf dem Programm! Mit dem Todes-Rennbus of Doom ging es nach Loja, der Fahrer hätte genauso gut bei der Formel 1 mitfahren können. Aus Angst vor einer weiteren solchen Busfahrt nahmen wir dann ein Taxi zur Station nur um einen Fahrer zu erwischen, der die Schallmauer durchbrechen wollte… wir hatten einfach kein Glück an diesem Tag!
Aber auf der Station präsentierte sich dann alles wieder in seiner gewohnten Gemütlichkeit, als wäre man niemals weg gewesen. Alle bekannten Gesichter, sowohl menschliche als auch tierische waren noch zur Stelle und auch die gemütlichen Zimmer waren schnell bezogen.
Nur unsere geliebte Sala präsentierte sich in einem weniger einladenden Zustand. Unser ganzer Arbeitsbereich war zugestellt mit einem Berg von Säcken, die eine immense Menge an Blättern beinhalteten. Wir waren zu geschockt, um ein Bild davon zu machen. Aber nach einigem Umräumen und dem Aufbau unseres Materials konnte sich der Raum dann wieder sehen lassen.


Naja, zumindest unsere Hälfte.


Montags stand dann einkaufen auf dem Programm. Es mussten neue Extraktoren gebaut werden und die dazu nötigen Dinge sind nicht gerade einfach zu kaufen ohne gute Spanischkenntnisse! Zu unserem Glück gab es einen Retter in der Not. In Loja trafen wir uns mit Pablo (für alle, die ihn nicht kennen, Pablo ist unser ecuadorianischer Doktorand, der die letzten Monate mit uns in Göttingen verbracht hat und erst wenige Wochen vor uns wieder nach Ecuador gekommen war) Mit seiner Hilfe war der Einkauf ein Kinderspiel und wir kehrten mit reicher Beute zur Station zurück.
Dienstag war ein reiner Stationstag. Wir bauten unsere restlichen Extraktoren auf, bekamen noch mal unglaublich hilfreichen und unterhaltsamen Besuch von Pablo und bereiteten alles für den morgigen Feldtag vor. Am Nachmittag traf dann auch der dritte Teil unseres Teams auf der Station ein. Fionn war nach einigen Tagen Urlaub bei seinen Verwandten in Quito nach Cuenca geflogen und von dort mit dem Bus zu uns auf die Station gekommen. Ihm wurde dann erstmal alles gezeigt und dann konnte er sich einrichten und unter die anderen Stationsbewohner mischen.
Für den morgigen Mittwoch steht der erste Feldtag auf dem Programm. Es geht nach Bombuscaro um endlich mit der richtigen Arbeit zu beginnen. Und am Donnerstag geht es dann auch direkt weiter mit dem zweiten Feldtag in Bombuscaro, denn wir müssen uns dieses Mal mit der Arbeit noch mehr beeilen als gedacht. Warum das so ist, das erzählen wir ihnen beim nächsten Mal. Zusammen mit Bildern von der Arbeit und dem Leben auf der Station.
Aber erstmal noch das Tier des Tages, eine kleine Echse, die vor unserer Sala vorbeihuschte.


Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!

1 Kommentar:

  1. ...mehr Galapagos!!! ;-)
    Lieben Gruß ans Team! Und Viel Spass in Bombuscaro!

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