inzwischen ist das Team Ecuador wieder sicher und
wohlbehalten in Deutschland angekommen und auch die Proben haben es sicher an
die Uni geschafft. Bevor wir aber von unserer Rückreise berichten, bekommen sie
noch den Eintrag von unseren letzten Tagen auf der Station.
Nachdem wir am Mittwochabend von unserem kleinen Urlaub
zurückgekehrt waren standen für Donnerstag und Freitag Aufräumarbeiten und
Reisevorbereitungen auf dem Programm. Die Sala hatte sich aufgrund einer
letzten großen Waschaktion in eine etwas chaotische Trockenhalle verwandelt, in
der unsere Kleidung sämtlichen freien Raum einnahm. In diesem Durcheinander
stand Franca fleißig am Waschbecken und schüttete die letzten Makrofaunaproben
ab.
Und hier sehen sie das wunderschöne Ergebnis. Dreck und
Tierchen in Alkohol.
Krissy war derweil damit beschäftigt mal richtig Inventur zu
machen. Insgesamt zählte sie 630 Schnappdeckelgläser und 680 teilweise recycelte
Tüten in verschiedenen Größen und das alle per Hand! Material ist also auf
jeden Fall ausreichend vorhanden…
Dana verbrachte den Tag auf Anweisung der Chefin schlafend
in ihrem Bett. Sie hatte sich auf Jambeli Montezumas Rache eingefangen und
pendelte nun regelmäßig zwischen Bett und Toilette hin und her. Krissy und Franca waren von diesen Qualen verschont geblieben, aber so ganz ohne Andenken kamen auch die beiden nicht davon. Franca war von Mücken förmlich aufgefressen worden und Krissy wurde von mysteriösem Ausschlag heimgesucht! Tja, das kommt wohl davon wenn man lieber Urlaub macht als zu arbeiten...
Am Donnerstagabend
stand dann noch unsere kleine Abschiedsfeier auf dem Programm. Und dafür
mussten auch wieder die nötigen Vorbereitungen getroffen werden.
Da wir aber alle nicht so wirklich in Partylaune waren blieb
es bei einem gemütlichen Beisammensitzen im Kerzenschein.
Unseren letzten Tag auf der Station verbrachten wir dann zunächst
mit dem Schreiben und Hochladen des Urlaubsblogs von Jambeli. Die unerträglich
langesame Internetverbindung trieb uns dabei fast in den Wahnsinn. Franca fügte
sich in ihr Schicksal während Krissy ihre Aggressionen nicht verbergen konnte!
Danach standen dann die letzten Aufräumarbeiten in der Sala
auf dem Programm, immerhin wollten wir unseren Arbeitsplatz ja so sauber wie
möglich hinterlassen. So wurden Stühle durch die Gegend gewuchtet…
… alles Material in unseren Alukisten verstaut…
… und diese nach oben auf die Bodega geschleppt.
Dann nur noch die Extraktoren/Tonnen abbauen und wegräumen…
… und schon sieht die Sala wieder wie geleckt aus!
Am Abend verstauten wir dann noch unsere Proben und allen persönlichen
Kram in unseren Koffern und Rucksäcken und am Samstagmorgen um halb 7 ging es
los zum Flughafen und Richtung Quito, aber davon berichten wir ihnen erst in
unserem nächten Blog, der in den kommenden Tagen/Wochen folgen wird!
Aber erst noch das vermutlich letzte Tier des Tages. Ein
durch unsere Aufräumarbeiten aufgeschreckter Rüsselkäfer!
Unglaublich aber wahr!
Bleiben Sie dran für mehr science in nature!
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