Wir sind zurück aus dem Dschungelcamp! "Ich bin ein Student holt mich hier raaaauuuusss!!!!"
Aber mal im Ernst, eigentlich war es total cool!
Verabschiedet wurden wir morgens standesgemäß von Don Julio und einem gefährlichen Wachhund Moneqa!
Gescheckt hat es auf jeden Fall allen ganz vorzüglich! Und nach einer geruhsamen Nacht erwachten wir vor dieser wunderschönen Kulisse! A Traum im Nebel!
Das ist der Ausblick von unseren Zimmer aus auf den Balkon der Cabanas.
Vor unsere Entdeckungstour wurden fleißig Stullen geschmiert! Hier sehen sie Stullen-Maren beim Stullen machen!
Dann gings ab aufs Boot, denn Staßen sind hier Mangelware bzw. gibts nicht mehr! Alles was nun folgen sollte, waren Tampelpfade aus Wasser-Sand-Gemischen in verschiedener Konsistenz!
Im Shuar-Dorf Shaimi angekommen trafen wir gleich auf die ersten solchen Wege!

Hier trafen wir auch auf unseren Führer, der einem Stamm angehört, der bis in die 60er Jahre hinein noch Schrumpfköpfe herstellte (zu sehen im Senckenbergmuseum Frankfurt)... sollten wir uns etwas Sorgen machen???
Die Hunde im Dorf waren jedenfalls friedlich gesinnt und da wir alle ohne Kopfverlust davongekommen sind, können wir wohl sagen, dass diese rauhen Sitten der Vergangenheit angehören! Tatsächlich waren alle sehr nett, fröhlich und freundlich!

Ihre Heiterkeit könnte aber auch einfach durch unser talentiertes Verhalten beim begehen der gut ausgebauten Wege zurückzuführen sein! Bereits nach 20m musste Eva den Verlust eines Gummistiefels beklagen, der nur unabhängig von ihr aus dem Schlamm entfernt werden konnte!
Hier trafen wir auch auf unseren Führer, der einem Stamm angehört, der bis in die 60er Jahre hinein noch Schrumpfköpfe herstellte (zu sehen im Senckenbergmuseum Frankfurt)... sollten wir uns etwas Sorgen machen???
Ihre Heiterkeit könnte aber auch einfach durch unser talentiertes Verhalten beim begehen der gut ausgebauten Wege zurückzuführen sein! Bereits nach 20m musste Eva den Verlust eines Gummistiefels beklagen, der nur unabhängig von ihr aus dem Schlamm entfernt werden konnte!
Beim Überqueren der Flüsse stellten wir uns auch nicht immer ganz geschickt an! Und Franca ist sich sicher, dass nur ihre 8jährige Ballett-Ausbildung sie vor einem Absturz bewahren konnte! Die Anderen haben es aber irgendwie auch trockenen Fußes geschafft... Reines Glück!

Nach drei Stunden erschöpfendem Fußmarsch erreichten wir endlich das Ziel unsere Expedition: Eine Höhle! Vorrauschauend und zuverlässig wie wir alle sind hatten wir genau eine Lampe für 7 Personen dabei!!! (Vielen Dank an dieser Stelle an Franca, ohne sie und Lampe hätten wir ganz schön blöd in die Höhle geguckt)
Hinzu kam noch, dass die Höhle nicht unbewohnt war. Sie war besiedelt von krächzenden Vögeln, von denen einer plötzlich einfach von der Wand fiel und für unseren Shuar-Führer zu einem willkommenen Abendessen wurde! Eingepackt in eine Plastiktüte bleibt so ein Ölvogel auch schön lange frisch. Die Vögel ernähren sich übrigens von sehr fetthaltigen Palmensamen und werden daher von den Shuar unter anderem dazu benutzt aus ihnen Kerzen herzustellen!
Die zweiten Bewohner der Höhle waren wissenschaftlich durchaus sehr interresante, menschlich aber eher abstoßende Geißelspinnen, deren Ekelfaktor durch das fehlende Licht noch extrem gesteigert wurde. Das hier im Bild zu sehende Exemplar ist ca 15 cm groß!

Nach dem Besuch der Höhle ging es auf ähnlich beschwerlichen Wegen wieder zurück nach Shaimi! Dabei versuchte ein umgestürzter Baum uns noch zusätzlich das Vorankommen zu erschweren!

Und beinahe hätte der Wald Chistian endgültig gefangen genommen und nie wieder freigegeben ;-)
Nach drei Stunden erschöpfendem Fußmarsch erreichten wir endlich das Ziel unsere Expedition: Eine Höhle! Vorrauschauend und zuverlässig wie wir alle sind hatten wir genau eine Lampe für 7 Personen dabei!!! (Vielen Dank an dieser Stelle an Franca, ohne sie und Lampe hätten wir ganz schön blöd in die Höhle geguckt)
Der Gruselfaktor wurde durch diese Einschränkung auf jeden Fall extrem erhöht und der am häufigsten geschriehene Satz des Tages war ohne Zweifel: "Gib sofort das Licht hierher!!!" (Panik in der Stimme) Und das war auch nicht unbegründet. Immerhin sind Christian und Franca jeweils mit einem Bein bis zur Hüfte in einem bodenlosen Wasserloch verschwunden! Es bestand akute (gefühlte) Lebensgefahr!
Nach dem Besuch der Höhle ging es auf ähnlich beschwerlichen Wegen wieder zurück nach Shaimi! Dabei versuchte ein umgestürzter Baum uns noch zusätzlich das Vorankommen zu erschweren!
Und beinahe hätte der Wald Chistian endgültig gefangen genommen und nie wieder freigegeben ;-)
Von Links nach Rechts: Oben: Christian und Franca. Unten: Martin, Eva, Doro und Maren.
Zurück in Shaimi! Schlammig, aber glücklich. Und mit Hund!

Unsere Heimfahrt auf dem Fluss haben wir dann noch einmal unterbrochen, um uns einen wunderschönen Wasserfall anzuschauen... mit ungeahnten Folgen!

Komplett mit Rangerhut!


Am nächsten Tag ging es gleich wieder auf den Fluss. Diemal in Richtung Kalkstein-Labyrinth! Das schönste an dieser Bootsfahrt war die Stelle an der das Wasser aus zwei Flüssen zusammfließt! Rechts der Rio negro und Links der Rio blanco!
In der Ferne konnte man noch die Tafelberge sehen, die für diese Gegend so typisch und einzigartig sind! Das Nangaritza Tal ist ein Biosphären Reservat.

Der Weg war dieses Mal nicht so schwer wie am vergangen Tag. Wald ist eben doch besser als Schlamm-Weide!

Auf unserem Weg lag dann auch ein 400 Jahre alter Urwaldriese. Leider einer der wenigen, der in dieser Gegend den Kettensägen entkommen ist!

Vom Aussichtspunkt auf der Spitze des Berges hatte man einen wunderschönen Blick über das ganze Tal und die umliegenden Berge.

Nach einer weiteren Nacht mit selbst gekochtem Essen und einem geruhsamen Morgen machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause. Leider hatte sich der kleine Fluss aus dem "leichten Fußweg" durch den nächtlichen Regen in einen ausgewachsenen Fluss verwandelt und uns blieb nichts anderes übrig, als in barfuß und schwer bepackt zu durchwaten! (Nein, wir sind nicht auf Flucht vor dem Mann mit der Machete hinter uns...)

Der Eingang nach Las Orchideas wurde dann noch von einer sehr angriffslustigen Kuh bewacht, die zum Glück angebunden war! Vielelicht hatte sie aber auch nur Sorge, dass wir den großen Pilsener-Truck plündern könnten...

Die Busfahrt zurück war leider auch nicht ohne Hindernisse, so mussten wir eine Sunde in der Pampa warten, weil irgendein betrunkenener Lastwagenfahrer in den Graben gefahren war und jetzt darauf wartete herausgezogen zu werden... Hier noch ein Bild von unserem riesigen, vertrauenerweckenden und hochmodernen Reisebus! Der ecuadorianische Tüv muss wirklich blind sein... oder gibt es den überhaupt?!?
Unsere Heimfahrt auf dem Fluss haben wir dann noch einmal unterbrochen, um uns einen wunderschönen Wasserfall anzuschauen... mit ungeahnten Folgen!
Komplett mit Rangerhut!
Am nächsten Tag ging es gleich wieder auf den Fluss. Diemal in Richtung Kalkstein-Labyrinth! Das schönste an dieser Bootsfahrt war die Stelle an der das Wasser aus zwei Flüssen zusammfließt! Rechts der Rio negro und Links der Rio blanco!
Der Weg war dieses Mal nicht so schwer wie am vergangen Tag. Wald ist eben doch besser als Schlamm-Weide!
Auf unserem Weg lag dann auch ein 400 Jahre alter Urwaldriese. Leider einer der wenigen, der in dieser Gegend den Kettensägen entkommen ist!
Und ein paar Meter weiter gab es dann auch gleich noch die Gelegenheit ein bisschen Tarzan zu spielen!
Vom Aussichtspunkt auf der Spitze des Berges hatte man einen wunderschönen Blick über das ganze Tal und die umliegenden Berge.
Nach einer weiteren Nacht mit selbst gekochtem Essen und einem geruhsamen Morgen machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause. Leider hatte sich der kleine Fluss aus dem "leichten Fußweg" durch den nächtlichen Regen in einen ausgewachsenen Fluss verwandelt und uns blieb nichts anderes übrig, als in barfuß und schwer bepackt zu durchwaten! (Nein, wir sind nicht auf Flucht vor dem Mann mit der Machete hinter uns...)
Der Eingang nach Las Orchideas wurde dann noch von einer sehr angriffslustigen Kuh bewacht, die zum Glück angebunden war! Vielelicht hatte sie aber auch nur Sorge, dass wir den großen Pilsener-Truck plündern könnten...
Die Busfahrt zurück war leider auch nicht ohne Hindernisse, so mussten wir eine Sunde in der Pampa warten, weil irgendein betrunkenener Lastwagenfahrer in den Graben gefahren war und jetzt darauf wartete herausgezogen zu werden... Hier noch ein Bild von unserem riesigen, vertrauenerweckenden und hochmodernen Reisebus! Der ecuadorianische Tüv muss wirklich blind sein... oder gibt es den überhaupt?!?
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