Freitag, 10. April 2009

gechillte zweite Runde...

Nach den ersten Anstrengungen im Wald ging es am Donnerstag erstmal nach Loja um geschätzte 987 Utensilien für unsere modified Kempson Extractoren zu besorgen. Dazu mussten wir auch nur in ca. 25 verschiedene Geschäfte rennen... Unglaublich aber wahr, wir haben wirklich alles bekommen! Und das trotz der Herausforderung Schrumpfschlauch bzw. Lüsterklemmen auf spanisch zu erklären... Tu das mal!

Im Anschluss stand dann für den nächsten Tag eine MacGyver-mäßige Bastelorgie auf dem Programm.
Wie baut man aus einer Mülltonne, drei Meter Kabel, einem Dimmer (noch nicht am Kabel angeschlossen!), einer 250 Watt-Schweineaufzuchtslampe und einer Keramikfassung einen "modified Kempson Extractor"!
So:

Danach so:
und dann so:


Aber einen Moment, es fehlen noch die 86 Modiefied Kempson Extractor- Bodentierextrahierelemente (schönes Wort!). Denn derweil schnüffelte Franca eifrig am Cemento Africano! Man sagt Ihr nach sie Klebe schneller als Ihr Schatten. So hatte sie die Bodentierextrahierelemente in Recordzeit zusammengeklebt. Das sah so aus:



Die Antitierfluchtschutzstoffelemente wurden fachmännisch mit der Nagelschere (denn ausgewachsene Scheren sind auf dieser Station nicht zu finden...) ausgeschnitten. Das sah so aus:




Die ecuadorianische Fauna jedenfalls war fasziniert... Wenn die wüßten!




Abends ging die Bastelei dann weiter! Wie mache ich aus frischen Minzblättern, Limetten, Rum.... äh.... was war nochmal alles drin???.... egal.... jedenfals kamen leckere Mojitos dabei raus ;-)

Soll heißen: gefeiert haben wir auch (denn die Belgier haben am Tag danach die Station verlassen....)

Unglaublich aber wahr!

Bleiben sie dran, für mehr science in nature!

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